Artabana
Die Antwort auf das Dilemma des Gesundheitssystems

Eine Versicherungsgesellschaft an sich ist eine große Solidargemeinschaft, deren Grundgedanke lautet, dass der Einzelne für die Gruppe da ist und umgekehrt. Es gibt dabei einen Gemeinschaftstopf, in den jedes Mitglied etwas einbringt und im Bedarfsfall etwas zurückerhält, während die Überschüsse dazu verwendet werden, Schicksalsschläge finanziell abzudecken, die einzelne Mitglieder der Solidargemeinschaft treffen oder treffen könnten.
Das Problem im heutigen Krankenversicherungssystem ist erstens, dass diese „Solidargemeinschaften” zu groß bzw. anonym sind, und zweitens weisen sie keinerlei wirksamen Schutz gegen Missbrauch auf – im Gegenteil, sie laden geradezu dazu ein, missbraucht zu werden.

Der exakte Punkt, ab dem eine Solidargemeinschaft ihre Funktionsfähigkeit verliert, ist erreicht, wenn dem einzelnen Mitglied das Gefühl für die Gruppe abhanden kommt, wenn einer den anderen nicht mehr persönlich kennt. Dann wird die Sache anonym, das Team mutiert zu einer riesigen, undefinierten „Masse der Beitragszahler”, in der sich das einzelne Mitglied bloß noch als Antragsteller oder Leistungsinanspruchnehmer sieht, der – nur konsequent – das Bedürfnis verspürt, das Maximum seiner eingebrachten Beiträge auf irgendeine Weise wieder „zurückzuholen”.

Der ARTABANA-Gedanke schafft hier Abhilfe, etabliert wieder Soliviel dargemeinschaften übersichtlicher Größenordnung, fördert die Eigenverantwortung der Mitglieder und kommt dabei mit minimalstem Regelwerk und einem Bruchteil an Finanzaufwendungen zurecht, während die bloße potentielle finanzielle Unterstützung herkömmlicher Gesellschaften wieder zu echter zwischenmenschlicher Unterstützung gereicht, die vom aufrichtigen Wunsch zu helfen getragen wird.

Artabana im Internet:
www.artabana.de

Weiterlesen des ganzen Artikel in Depesche Nr. 02/2004



 

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