Der
Impfreport
Unabhängiger Nachrichtendienst rund ums Impfen
Ausgabe Nr. 32/2003
Von Eltern für Eltern 6. Aug. 2003
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Diese Ausgabe im Internet:
http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/32.htm
Inhalt:
[01] Editorial
[02] Geflügelpest in Holland: Vertuschung eines Impfskandals?
[03] Quellenangaben
[01] Editorial
Das Verhalten der Behörden während der
angeblichen Geflügelpest in den Niederlanden war von überstürzten,
ja geradezu panikartigen Reaktionen geprägt. Das Töten
von nahezu 29 Millionen Hühnervögeln war mit großer
Wahrscheinlichkeit unangemessen, denn die Beweise dafür,
daß die Krankheitsausbrüche in einigen niederländischen
Geflügelfarmen durch das Virus der klassischen Geflügelpest
verursacht wurde, sind ziemlich mager.
Anstatt ALLE möglichen Ursachen der Erkrankung
systematisch zu untersuchen und nacheinander auszuschließen,
konzentrierten sich die EU-Kommission und die Regierungen von
Nordrhein-Westfalen und der Niederlande vom ersten Tag an AUSSCHLIEßLICH
auf das aviäre Influenza-A Virus, nach offizieller Lesart
der Verursacher der klassischen Geflügelpest.
Die TOTALE NICHTBEACHTUNG aller anderer Faktoren,
(andere Infektionskrankheiten, Lebensmittelvergiftung, Medikamentenvergiftung,
Umweltchemikalien) stellt eine eklatante Missachtung der Sorgfaltspflicht
gegenüber Mensch und Tier da.
Zwei Gründe sind für dieses Verhalten
denkbar:
1. Die betroffenen Beamten und Politiker handelten
entweder aus der Angst heraus, sich bei zögerlichem Verhalten
Kritik zuzuziehen, oder sie wollten sich ganz einfach profilieren.
2. Durch die schnelle und radikalen Maßnahmen
und die Vernichtung von fast 29 Millionen Hühnervögeln
sollte von einem ungeheuren Skandal abgelenkt und die Beweise
dafür aus dem Weg geschafft werden.
Der nachfolgende Artikel versucht den Ungereimtheiten
der angeblichen Geflügelpest-Epidemie nachzugehen und die
Frage zu beantworten, ob beispielsweise ein Impfstoff - zusammen
mit anderen Faktoren - das Sterben der Tiere ausgelöst haben
könnte.
Herzliche Grüße
Hans Tolzin
[02] Geflügelpest in Holland: Vertuschung eines Impfskandals?
Am Abend des 28. Februar, einem Freitag, meldeten
Mitarbeiter des niederländischen Tiergesundheitsdienstes
die ersten "Gesundheitsprobleme" mit einer "sehr
hohen Todesrate" auf 6 Geflügelfarmen in deutscher Grenznähe
(1).
Bereits am nächsten Tag wurden Sperrzonen im Umkreis von
10 km rund um die betroffenen Höfe eingerichtet, Geflügelschauen
verboten und in der Niederlande ein Exportverbot für Geflügel
und Eier erlassen (1).
Die Regierung des angrenzenden Nordrhein-Westfalen
(NRW) zog noch am gleichen Tag mit einer Im- und Exportsperre
nach und stellte mehrere Dutzend Betriebe, die in den Tagen zuvor
noch Lieferungen von Hühnervögeln oder Futtermittel
aus den Niederlanden erhalten hatten, unter amtliche Beobachtung
(2).
Nach offiziellen Angaben bestätigten erste
Tests am Sonntag den Nachweis des "hoch-pathogenen H7-Stranges
der aviären Influenza" (1) und diese Diagnose sollte
sich auch bis zur offiziellen Entwarnung für NRW durch die
EU-Kommission am 24. Juni (3) nicht mehr ändern.
Bis dahin waren in den Niederlanden 26 Millionen,
in Belgien ca. 2,5 Millionen und in NRW ca. 100.000 Hühnervögel
mit Kohlendioxid vergast, mit Giftspritzen vergiftet, per Elektroschock
getötet oder manuell geschlachtet worden (4).
Die Vernichtungsaktion nahm solche Ausmaße
an, daß die Kapazität der Tötungs- und Entsorgungsanlagen
teilweise nicht ausreichten (5). In den Niederlanden wurde über
ganze Gemeinden der Ausnahmezustand verhängt und der Zugang
zu ihnen durch das Militär abgesperrt (6).
Wurden auf einem Hof ein paar kranke Hühner
gefunden, bedeutete dies oft die vorsorgliche totale Bestandsvernichtung
nicht nur für den betroffenen Betrieb, sondern oft auch aller
anderen in einem Umkreis von mehreren Kilometern (7).
Für die Niederlande, Belgien, NRW und zeitweise
auch die gesamte EU wurde von der EU-Kommission ein Exportverbot
ausgesprochen (8). Der wirtschaftliche Schaden allein in den Niederlanden
übersteigt 100 Millionen Euro (9). Einige der betroffenen
Betriebe werden einen Neuanfang nicht schaffen, denn die Seuchenkasse
ersetzt nur einen Teil des wirtschaftlichen Schadens (10).
"NUR MASSENTÖTUNGEN DER TIERE HELFEN...
...bisher gegen das gefährliche Virus",
behaupteten Zeitungsüberschriften (11).
Politiker, Behörden und Kommentatoren waren
sich von Beginn an darin einig, daß die Tiere an einem Influenza-A
Virus des Subtyps H7N7 erkrankt waren (klassische Geflügelpest)(12).
Andere Ursachen wurden höchstens von Tierschützern
diskutiert, denen die Massentierhaltung schon lange ein Dorn im
Auge ist (13).
Wie eindeutig ist jedoch die Verursachung durch
ein Virus mit der Bezeichnung H7N7 belegt?
ALTERNATIVE URSACHEN - UNERWÜNSCHTE DIAGNOSEN?
Der niederländische Agrarminister Veerman
berichtete noch am 3. März von zwei weiteren möglichen
Infektionskrankheiten, die ebenfalls als Ursache der vorgefundenen
Symptome in Frage gekommen wären (1):
--> Newcastle Disease
Die Newcastle-Krankheit hat exakt die gleichen Symptome wie die
klassische Geflügelpest, soll jedoch im Gegensatz zu dieser
von einem sog. Paramyxovirus verursacht werden.
--> infektiöse Laryngotracheitis
Hierbei handelt es sich um eine Kehlkopf- und Luftröhrenentzündung.
Weder von der Newcastle-Krankheit noch von Laryngotracheitis
ist in einem der späteren Berichte mehr die Rede.
Nicht von Minister angesprochen, aber ebenfalls
denkbar, wären folgende nichtmikrobische Ursachen:
- Lebensmittelvergiftung
Z.B. durch verdorbenes oder verseuchtes Trinkwasser oder Tierfutter.
- Medikamentenvergiftung
z.B. durch Antibiotika, Wachstumshormone, Impfstoffe.
- Umweltchemikalien z.B. in
Holzschutzmitteln, Farben, Baustoffe, Einstreu.
DIAGNOSTISCHER TUNNELBLICK
Ob nun nichtmikrobische Ursachen auf dem ersten
Blick als wahrscheinlich erscheinen mögen oder nicht - sie
MÜSSEN auf jeden Fall erwogen, geprüft und EINDEUTIG
ausgeschlossen werden, um der Sorgfaltspflicht gegenüber
Tier und Mensch Genüge zu tun.
Doch NIRGENDWO finden sich Hinweise darauf, daß
jemals eine andere Ursache als die klassische Geflügelpest
untersucht wurde: Auf der entsprechenden EU-Presseseite oder in
weiteren Berichten des Ministers Veermann sucht man z. B. vergebens
das Wort "Newcastle" (14).
Ob also z.B. jemals Newcastle-Tests vorgenommen
wurden, ist nicht ersichtlich - es scheint fast, als hätte
man nach den ersten vorläufigen Virentests weder - ursprünglich
angekündigte (1) - Bestätigungstests noch alternative
Virentests vorgenommen.
UNGEREIMTHEITEN DER GEFLÜGELPEST-HYPOTHESE:
Dabei gibt mehr als eine Ungereimtheit bei der
Influenza-Hypothese:
1. Des öfteren war zu lesen, daß nicht
geklärt werden konnte, wie das angebliche Virus - teilweise
über sehr große Strecken - zu den jeweiligen Infektionsorten
gelangen konnte (15).
2. Die betroffenen großen Hühnerfarmen
betreiben eine extreme Massentierhaltung. Dies bedeutet in der
Regel:
a) Starker psychischer Stress der Tiere wegen
der großen Enge und der nicht artgerechten Haltung, mangelndes
oder vollständig fehlendes Tageslicht, Industriefutter und
Wachstumshormone (16).
b) Die alltäglichen Praxis, daß den
überzüchteten Tieren prophylaktisch Medikamente und
Antibiotika verabreicht werden (17).
Die Massentierhaltung muß zwangsläufig
zu einem geschwächten Immunsystem - und zunehmender Infektionsneigung
führen (18).
Im Umkehrschluss zeigen Vögel, die artgerecht
und natürlich gehalten werden, eine geringere Neigung, die
gefürchteten Infektionskrankheiten zu bekommen - unabhängig
davon, welchen angeblichen oder tatsächlichen Viren sie ausgesetzt
sind.
Doch Masthähnchen, die nur 6 Wochen alt werden
müssen, benötigen wohl nach Meinung von Tierhaltern
und Behörden keine robuste Gesundheit.
Abgesehen von der ethischen Problematik und davon,
welche Qualität da letztlich auch den Verbrauchern zugemutet
wird, stellt sich die Frage, ob wirklich ein Virus die primäre
Ursache der Geflügelpest sein kann, wenn sie doch mit großer
Wahrscheinlichkeit allein durch eine andere Art der Haltung vermeidbar
wäre.
Für die FDP-Bundestagsfraktion sind jedoch
nur in Massentierhaltung untergebrachte Vögel gute Vögel:
"Die so genannte Massentierhaltung ist eindeutig nicht Ursache
der Geflügelpest." Denn schuld an der Verbreitung der
Epidemie seien nur die Freilandhühner, die das Virus mit
Wildvögeln austauschen und angeblich so verbreiten würden
(19).
Unseren Bundestagsabgeordneten sollte zu denken
geben, daß die Geflügelpest erstmals 1878 beschrieben
wurde (20), also nach Jahrtausenden von (jedenfalls im Vergleich
zu heutigen Hühnerfabriken) artgerecht gehaltenen Vögeln
- und daß es bisher für die Übertragung der Epidemie
durch Wildvögel wie schon erwähnt keine konkreten Hinweise
gibt.
ZWEI UNTERSCHIEDLICH PATHOGENE VIRENSTÄMME?
Laut Ministers Veermann seien möglicherweise
zwei unterschiedliche Stämme des Geflügelpest-Virus
im Umlauf: Ein "hoch-pathogener" und ein "schwach-pathogener"
Stamm (21).
Wie er zu dieser Aussage kommt, gibt er nicht
preis. Impfkritikern sind solche Vermutungen nicht neu. Sie werten
sie als Hinweis darauf, daß man das angeblich tödliche
Virus auch bei Tieren nachweisen konnte, die entweder schwach
oder gar nicht erkrankt waren.
Da es aber nicht sein kann, daß man sich
derart in der Gefährlichkeit des Virus geirrt hat - und womöglich
andere Faktoren entscheidend für das Massensterben sind -
muß es nach der offiziellen Lesart eben zwei unterschiedliche
Stämme des Virus geben.
AUSSAGEKRAFT DER VIRENTESTS
Die "Diagnose Geflügelpest" wird
nicht allein an den Symptomen festgemacht, sondern letztlich an
Laborergebnissen, auf die z.T. mehrere Tage lang mit Bangen gewartet
werden muss (22).
Mittels indirekter Testverfahren stellen die Labore
fest, ob das angeblich für die Geflügelpest verantwortliche
Virus in einer Probe anwesend ist oder nicht.
Die Ergebnisse dieser Tests sind in zweierlei
Hinsicht fragwürdig:
1. Die Interpretation der Testergebnisse
Angenommen, positiv reagierende Virentests wären
tatsächlich ein Beweis für die Anwesenheit von Influanza-A-Viren
des Subtyps H7N7:
Muß dies automatisch auch bedeuten, daß
diese Viren die primäre oder gar alleinige Ursache der Krankheit
sind? Könnten sie nicht genauso gut nur ein Teil des Problems
sein? Vielleicht sogar eine FOLGE der Erkrankung, oder gar, wie
manche Alternativemediziner glauben, Bestandteil des Reparaturmechanismus
des Körpers (23)?
Könnte es nicht sein, daß Körperzellen von sich
aus über die Viren wichtige genetische Informationen an andere
Zellen weitergeben, um einer gesundheitlichen Krise besser begegnen
zu können?
Vergessen wir nicht die Probleme mit dem Nachweis
der konkreten Übertragungswege, d. h. wie diese Viren zu
den befallenen Höfen und - von außen in die Tiere hinein
gekommen sind, ist unklar. Solche Probleme gibt es übrigens
nicht nur mit dem Virus der Geflügelpest, sondern auch mit
dem Hepatitis-A- und dem Polio-Virus (24), um nur zwei Beispiele
zu nennen.
Der Ursprung der heute noch gültigen Infektionshypothese,
wonach unser Organismus durch von außen eindringende Mikroben
bedroht wird und ständig in einer Art Belagerungszustand
lebt, geht auf den Forscher Louis Pasteur zurück, gilt seitdem
als gesichertes Wissen und wurde so gut wie nie mehr hinterfragt.
Seit kurzem weiß man aber, daß Pasteur
ein geheimes Tagebuch geführt hatte, in das er unerwünschte
Forschungsergebnisse, die nicht an die Öffentlichkeit gelangen
sollten, eintrug (25).
Basiert die Infektionshypothese, zumindest so,
wie sie heute gelehrt und angewendet wird, möglicherweise
auf Wissenschaftsbetrug?
2. Die Eichung der Virentests
Das zweite Problem bei den Virentests ist ihre
Eichung. In der Regel handelt es sich um sog. Antikörper-
oder PCR-Tests. Diese weisen nicht etwa die Viren selbst nach,
sondern in hochkomplizierten Verfahren die Anwesenheit bestimmte
Eiweißmoleküle, die typische Bestandteile dieser Viren
sein sollen.
Eine Eichung der Tests kann im Grunde nur durch
eine von allen Verunreinigungen befreite homogene Virusmenge,
das "isolierte Virus", vorgenommen werden (26).
Die Isolierung eines Virus, dessen Zusammensetzung
und Eigenschaften man noch nicht genau kennt, kann sich jedoch
als äußerst schwierig gestalten (27).
In der Praxis wird deshalb in den Forschungslaboren
einfach so lange herumexperimentiert, bis die Tests auf eine (vorher)
per Diagnose definierte Gruppe von Personen oder Tieren ausreichend
zuverlässig ansprechen (28).
Jeder, der die entsprechenden Symptome zeigt und
zuvor mit einem an diesem "Virus" erkrankten Menschen
oder Tier in Kontakt kam, muss sich dieser Logik entsprechend
angesteckt haben - die angeblichen Virentests sprechen ja bei
ihnen allen (oder zumindest dem Großteil) an - und schon
ist per Zirkelschluss bewiesen, daß das Virus erstens existiert
und zweitens ansteckend ist (29).
Ob diese Tests nun TATSÄCHLICH auf ein spezifisches
Virus oder auf ganz andere Partikel reagieren, kann niemand mit
Sicherheit sagen, solange diese Virus nicht regulär isoliert
und seine biochemische Zusammensetzung eindeutig bestimmt wurde.
Doch auch dann wäre zu prüfen, ob die
durch Virentests nachzuweisenden Eiweißmoleküle nicht
auch in anderen Mikroben und sonstigen Partikeln vorkommen.
Bei den üblichen AIDS-Tests sind beispielsweise
mehr als 60 sog. "Kreuzreaktionen" bekannt, d.h. die
Tests reagieren eben nicht nur auf das angebliche AIDS-Virus,
sondern auch auf verschiedenste andere Krankheiten bzw. Partikel
(30)!
Beispiel HIV: Zwei Forscher untersuchten 1129
Blutproben von intravenösen Drogengebrauchern und 89 Proben
von drogenfreien Menschen, die aus den Jahren 1971/1972 stammten,
auf HIV. Bei 17 Proben von den drogenabhängigen, aber in
keiner von den anderen Menschen, führte der Antikörpertest
zu einem positiven Ergebnis. Entweder hatten diese Drogengebraucher
schon vor 1971 Kontakt mit HIV (die Geschichte von AIDS beginnt
jedoch erst Anfang der 80er Jahre!) - oder aber der Antikörpertest
führt zu falsch-positiven Ergebnissen, da zwar er auf gewisse
Partikel im Blut der Drogengebraucher rea-gierte, nicht aber auf
ein tatsächliches AIDS-Virus (31).
Ein weiterer Aspekt, der dafür spricht, daß
Mikroben im Krankheitsgeschehen wahrscheinlich bei weitem nicht
die Rolle spielen, die ihnen die Schulmediziner zuweisen möchten,
sind die Erfahrungen von Tierhomöopathen: In der Regeln sprechen
alle Tiere sehr gut auf homöopathische Mittel an (32). Und
dies, obwohl (oder gerade weil?) sich die Homöopathie herzlich
wenig um Virenhypothesen schert, sondern die Mittel strikt anhand
der Symptome bzw. nach einer möglichst umfassenden Anamnese
auswählt. Auch der von Gegnern der Homöopathie oft beschworene
Placebo-Effekt könnte höchstens beim Menschen, nicht
aber bei Tieren die Wirkung der homöopathischen Mittel erklären.
STREIT UM VERBOTENE IMPFUNG
Betrachten wir die Frage, ob wirklich ein Virus
die primäre Ursache der Geflügelpest sein kann, als
nicht eindeutig beantwortet, muß auch unser "Wissen"
über die Art der Krankheitsübertragung und die angemessene
medizinische Behandlung hinterfragt werden.
Solches wurde im Zuge der angeblichen Geflügelpest
jedoch nicht einmal im Ansatz diskutiert. Stattdessen stritten
sich verschiedene Parteien darum, ob gegen die Geflügelpest
geimpft werden sollte oder nicht (33).
Eine Impfung ist jedoch innerhalb der EU verboten,
und das aus gutem Grund: Geimpfte Tiere können per Antikörpertest
nicht von "natürlich" erkrankten Tieren unterschieden
werden (34).
Außerdem können geimpfte Tiere den
Erreger ausscheiden und unge-impfte Tiere anstecken (35). Es bestünde
also die Gefahr, daß Impfungen Seuchen auslösen, solange
nicht flächendeckend jedes Tier geimpft wurde (immer vorausgesetzt,
die Impfung nutzt überhaupt etwas).
Schließlich genehmigte die EU-Kommission auf Drängen
der deutschen Regierung hin zumindest die Impfung von Zootieren
(36).
IMPFUNG UND ANTIVIRALE MEDIKATION EMPFOHLEN
Offiziellen Quellen zufolge kann das Geflügel-Influenza-Virus
im Verein mit dem menschlichen Grippevirus zu schweren Komplikationen
beim Menschen führen (37).
Ob diese Behauptung einen reellen Bezug hat, ist
für Laien schwer nachzuvollziehen. Jedenfalls dient sie zur
Begründung, allen Menschen im Umfeld der Geflügelpest
eine Grippeimpfung und vorsorgliche Einnahme von antiviralen Medikamenten
zu empfehlen (38).
Bei einem mit Grippesymptomen gestorbenen holländischen
Tierarzt, wurden Geflügelpest-Viren nachgewiesen, was dieser
Impfkampagne neue Nahrung lieferte (39).
Interessanterweise stammt dieser Virusnachweis
aus dem gleichen Labor, das auch für sich in Anspruch nimmt,
die sog. Henle-Koch-Postulate für den SARS-Virus erstmals
erfüllt und somit seine Existenz sowie krankmachende Eigenschaft
belegt zu haben (40). Kritiker der offiziellen SARS-Hypothese
suchten jedoch bislang vergeblich nach der Dokumentation einer
sauberen Virusisolation, ohne die derartige Forschungsergebnisse
ihrer Ansicht nach undenkbar sind (41). Ihrer Ansicht nach hatten
diese Forscher im Grunde nur nachgewiesen, daß etwas, was
sie vorher in den Körper hineintaten, später auch im
Körper wieder auffindbar war (42).
Bei einem weiteren Todesfall, einem deutschen
Lebensmittelkontrolleur, der zunächst ebenfalls mit der Geflügelpest
in Verbindung gebraucht wurde, stellte sich später heraus,
daß er an anderen inneren Krankheiten gestorben war (43).
Aber vielleicht hat man hier ja nur nicht gründlich
genug nach dem "richtigen" Virus gesucht?
IMPFUNGEN GEGEN NEWCASTLE ALS AUSLÖSER DER GEFLÜGELPEST?
Eine Ansteckung durch geimpfte Menschen oder Tieren
ist bei ver-schiedenen Impfungen mit sog. Lebendimpfstoffen bekannt,
z.B. bei Polio, Keuchhusten, Seehundstaupe, Masern (44).
Könnte nicht auch bei der jüngsten Geflügelpest-Epidemie
eine vo-rausgegangene Massenimpfung eine Rolle spielen?
Die Impfung gegen die klassische Geflügelpest
kommt natürlich nicht in Frage, denn sie ist ja in Europa
verboten.
Da gibt es jedoch noch die bereits erwähnte
Geflügelkrankheit namens "Newcastle Disease" mit
exakt den gleichen Symptomen wie der klassischen Geflügelpest
- und nur durch Virentests (!) von dieser zu unterscheiden (45).
Gegen die Newcastle-Krankheit ist in der EU eine
Impfung nicht nur erlaubt, sondern - zumindest in Deutschland
und den Niederlanden - sogar Pflicht (46)!
Bei den in Deutschland zugelassenen Newcastle-Impfstoffe
handelt es sich teilweise um Lebendimpfstoffe (47), die wohl auch
hauptsächlich zur Anwendung kommen, so daß Erkrankungen
durch den Impfstoff nicht ausgeschlossen werden können:
"Die Impfviren leben und werden auch von
den Tieren eine Zeit lang ausgeschieden. Werden nun Tiere, die
aus nicht geimpften Beständen stammen mit frisch geimpften
Tieren zusammengebracht, ist es möglich, daß die nicht
geimpften Tiere am Impfvirus erkranken (48)."
Es wäre also zu prüfen, ob und in welchem
zeitlichen Abstand zum Ausbruch der Epidemie auf den betroffenen
Höfen Impfungen gegen die Newcastle-Krankheit vorausgingen
und ob beispielsweise geimpfte und nicht geimpfte Tierbestände
in Kontakt miteinander gekommen waren.
Möglicherweise handelt es sich bei der klassischen
Geflügelpest und der Newcastle Disease sogar um die IDENTISCHE
Krankheit, die nur durch unterschiedliche Laborauswertungen zu
zwei unterschiedlichen Krankheiten wurde.
Dies wäre eine deutliche Parallele zu SARS:
Auch in SARS-Patienten wurden verschiedene Mikroben nachgewiesen
(49), darunter ein Coronavirus, das von der US-Seuchenbehörde
CDC recht willkürlich zum Bösewicht bestimmt wurde (50).
So wäre durchaus denkbar, daß im erkrankten
Huhn ebenfalls sehr oft BEIDE Mikroben aufzufinden sein. Je nachdem,
was ich dann in erkrankten Hühnern erwarte, werde ich auch
die entsprechenden Tests anwenden - und genau DIE Viren - so es
denn welche sind - finden, die ich suche.
Von dem Newcastle-Impfstoff ist bekannt, daß
er bei Menschen Bindehautentzündungen verursachen kann (51).
Und richtig, in den betroffenen Epidemiegebieten klagten Menschen
an Bindehautentzündung, was aber - wie auch anders - als
mögliche Ansteckung an der Geflügelpest gewertet wurde
(52).
Sicherheit über die tatsächliche Ursache
werden wir möglicherweise nie erhalten: An verbrannten Tieren
lassen sich nur noch schwerlich Obduktionen vornehmen.
Quellen:siehe http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/32.htm
Kann die Keim- bzw. Erreger-Theorie
stimmen?
Hier weitere Infos in den Depeschen:
Nr.32/2001
Nr.02/2002
Nr.28/2002
Nr.14/2003
Nr.17/2003
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