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Artikel von Hans Tolzin Aktueller Impfschadensfall: Serina bittet um Hilfe *Hintergrund - Baxter tauscht FSME-Immun gegen TicovacIm Februar 2000 ersetzte der Impfstoffhersteller "Baxter" seinen seit 1982 erhältlichen FSME -Impfstoff namens "FSME(1)-Immun" durch "Ticovac". Angeblich sollte dieser Impfstoff verträglicher sein als sein Vorgänger. Das erwies sich jedoch als Trugschluss. Bereits im März 2000 forderte der Hersteller alle Ärzte wegen sich häufender Meldungen von Nebenwirkungen auf, Kindern bis 15 Jahren nur die halbe Dosis zu verabreichen. Ab Juli 2000 durfte Ticovac nur noch ab einem Alter von 3 Jahren verabreicht werden. Im März 2001 verzichtete Baxter aufgrund der massiven Kritik völlig auf die Zulassung dieses Impfstoffs. Der Fall SerinaIm April 2000 bekam die damals 13jährige Serina eine FSME-Impfung mit Ticovac, und zwar eine Volldosis. Bis auf ihr Asthma, unter dem sie seit ihrem 9. Lebensjahr litt, war sie gesund: Sie fuhr Einrad, jonglierte im Verein und besuchte die 6. Klasse der Hauptschule. In der Nacht nach der Impfung war ihr schwindelig, übel und sie hatte Kopfschmerzen. Am nächsten Morgen fiel sie sogar aus ihrem Bett. Sie litt unter Kopf- und Ohrenschmerzen, wankte wie eine Betrunkene und konnte sich nicht auf den Beinen halten. Auf dem Weg zum WC brach sie schließlich mit Schmerzen am ganzen Körper zusammen. Wie die Mutter berichtet, zuckten die (glasigen) Augen mit einer enormen Geschwindigkeit von links nach rechts, sie war stark geräusch- und lichtempfindlich, ihr war schlecht und sie erbrach sich. Der am zweiten Tag nach der Impfung konsultierte Arzt empfahl, erst mal abzuwarten. Er vermutete eine Grippe oder eine Magenverstimmung. Auf einen Zusammenhang mit der vorausgegangenen Impfung kam weder er noch die Mutter des Kindes. Es wurde tatsächlich etwas besser, die Symptome verschwanden aber nicht vollständig. Drei Wochen später erhielt Serina die zweite Impfung – obwohl ihre Symptome noch nicht wirklich abgeklungen waren. Auswirkungen nach der 2. ImpfungAm Tag nach der zweiten Impfung verstärkten sie sich enorm: Serina verhielt sich, als ob sie nicht mehr bei sich wäre, Hände und Kopf bewegten sich ständig, sie hatte Schmerzen im Genick und im Rücken, mal stärker, mal schwächer. Essen konnte sie kaum etwas. Der Zustand verschlimmert sichSerina wurde von der Uniklinik für mehrere Monate stationär aufgenommen und erhielt zahlreiche Medikamente, darunter starke Psychopharmaka, die Halluzinationen auslösten und ihren Zustand weiter belasteten. Nachdem sich abzeichnete, dass es ihr keineswegs besser ging, wurde sie für 4 Wochen in eine Rehaklinik verlegt, um dort u.a. das Gehen wieder zu lernen, was ihr jedoch aufgrund ihrer starken Schmerzen unmöglich war. Auch hier erhielt sie starke Psychopharmaka, um sie "zu entspannen" – denn sie schrie vor Schmerzen oft "alles zusammen". Mutter wird in die Psychiatrie eingewiesenWährenddessen hatte sich die Mutter ein Zimmer in der Nähe der Klinik genommen, um Serina täglich versorgen zu können. Nachdem der Zustand Serinas auch hier nicht besser wurde, sollte sie in die Uniklinik zurückverlegt werden, wogegen die Mutter sich vehement wegen der dort erlebten Behandlung wehrte. Daraufhin wurde ihr mitgeteilt, dass ihr das Sorgerecht für Serina entzogen sei. Serina wurde in eine psychiatrische Kinder- und Jugendanstalt gebracht. Die unbequeme Mutter brachte man jedoch unter fadenscheinigen Begründungen in eine geschlossene Psychiatrie, wo sie aber durch die Intervenierung ihres Kinderarztes nach einem Tag wieder entlassen wurde. Serina verblieb mehrere Monate in der Psychiatrie, litt sehr unter der Trennung von ihrer Mutter, die Kontaktsperre hatte, und ihr Zustand verbesserte sich weiterhin nicht, im Gegenteil. Auch nicht in der Klinik für Gehirnverletzte, in der sie ebenfalls für Monate war. Da der Mutter inzwischen der Zusammenhang mit der Impfung klar geworden war, nahm sie Kontakt mit Impfkritikern auf. Diese konnten über eine eingeschaltete Menschenrechtsorganisation einen Rechtsanwalt vermitteln, der bewirkte, dass Serina zunächst zu ihrer Tante und nach Rückgewinnung der Vormundschaft wieder zu ihrer Mutter kam. Hilfe für SerinaEs geht Serina jetzt etwas besser. Sie kann allerdings nicht ohne Gehhilfen laufen. Die Kosten für den Rechtsanwalt konnten durch Spenden aus der Impfkritiker-Bewegung teilweise beglichen werden. Es sind aber immer noch ca. 1.500 Euro offen. Da die kleine Familie nur von einer kleinen Witwen- und noch kleineren Halbwaisenrente lebt, ist es ihr nicht möglich, dieses Geld aufzubringen. Sie bittet daher um finanzielle Unterstützung. Falls Sie Serina helfen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf folgendes speziell hierfür eingerichtetes Konto: Kontoinhaber: "Aktion Serina" Sollte mehr Geld hereinkommen als das noch offen stehende Anwalthonorar beträgt, wird dies für eine angemessene (gute, ganzheitliche) Therapie – die von der Krankenkasse voraussichtlich nicht übernommen wird – verwendet werden. Der IMPF-REPORT wird Einblick in dieses Konto und die Verwendung der Gelder bekommen, so dass ihre zweckbestimmte Nutzung gewährleistet ist. Die Spenden sind leider nicht steuerlich absetzbar. Hans Tolzin Quellen: (1) FSME: Abkürzung für Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis: *Name und Anschrift können zu diesem Zeitpunkt nicht genannt werden, um laufende Prozesse nicht zu gefährden. Auch der Vorname wurde sicherheitshalber geändert. Zurück zum Text |
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