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Werden
wir verSARSt?
25.04.2003, Von Michael Kent
unter Mitwirkung von Hans Tolzin
Im Zusammenhang mit der neuen "Lungenseuche"
"SARS", dem sog. schweren, akuten Atemwegs-Syndrom (1),
liest man ab und an das Wort "Hype" (laut Wörterbuch ist
etwas, das künstlich aufgebauscht und hochstilisiert wird,
Reklamerummel, aber auch ein Trick, ein Betrug). Wie kommen kritische
Journalisten - von denen es glücklicherweise immer noch vereinzelte
Exemplare gibt - dazu, von einer SARS-Hype zu sprechen? Vielleicht
deshalb, weil sich um diese "neue Lungenkrankheit" bereits mehr
Skandale ranken als Menschen daran erkrankt sind?
Der erste Skandal betrifft die Aussage, SARS werde durch eine
mutierte Form aus der Gruppe der herkömmlichen Erkältungsviren,
der sog. Corona-Viren ausgelöst.
Einer der führenden kanadischen
Mikrobiologen und Leiter eines kanadischen WHO(3)-Labors,
Dr. Frank Plummer, der Untersuchungen an Einwanderern vorzunehmen
hatte, schilderte in einem Interview mit der New York Times seine
bisherigen Erkenntnisse zu SARS. Nur bei 40 % aller Personen,
die als SARS-Patienten deklariert worden waren, hatte er das angeblich
SARS-auslösende Virus auch tatsächlich finden können.
Mittlerweile sank dieser Wert laut der Internetseite www.sarstravel.com
auf sogar nur 30 %.
Stutzig geworden, untersuchte Dr.
Plummer auch Personen, bei denen kein SARS-Verdacht bestand und
stellte fest, dass bei 20 Prozent davon erstaunlicherweise ebenfalls
die angeblichen SARS-auslösenden "Viren" vorhanden waren.
Kaninchen, Meerschweinchen und Mäuse, die von Dr. Plummer
in der Folge mit dem vorgeblichen SARS-"Virus" infiziert wurden,
zeigten sich auch Tage später noch immer "completely happy"
(2) -
so seine Worte. Also: 70 Prozent derjenigen, die das Virus hätten
haben sollen, hatten es nicht und 20 Prozent der Personen, die
das Virus nicht hätten haben dürfen, hatten es. Was
dieses Ergebnis für die Behauptung, SARS werde durch ein
mutiertes Corona-Virus ausgelöst, bedeutet, bleibt Ihrer
Einschätzung überlassen.

Hier haben wir den Bösewicht:
Eine mutierte Form des Schnupfen-Virus - des sog. "Corona"-Virus
-
soll an der Lungenseuche schuld sein.
Keine neuen
Symptome
Unbestritten ist die Tatsache, dass
SARS keinerlei neue Symptome verursacht. Es handelt sich dabei
schlicht um eine Grippe mit Lungenentzündung. Auch von einer
Seuche kann keinesfalls die Rede sein, denn allein in Deutschland
starben seit November vergangenen Jahres - seitdem die ersten
"SARS-Fälle" registriert wurden - mehr Menschen an Grippe
(zwischen 12'000 und 30'000 Todesfälle werden pro Jahr in
Deutschland auf Grippe zurückgeführt), als im Schwerpunktland
China an SARS (bisher knapp 300 weltweit). So meint der Leiter
der Infektiologie der Universitätsklinik Heidelberg gegenüber
der Tageszeitung "Rheinpflalz" am 25.04.03: "In Relation zu
anderen Erkrankungen ist SARS eine lächerliche Erkrankung."
Und damit könnten wir den Artikel eigentlich für heute
beenden, käme es nicht noch doller.
Kranke Symptome:
Ort und Datum
Während früher zur Definition einer
Krankheit noch echte Symptome erforderlich waren wie z.B. konkrete
Funktionsstörungen, spezifische Schmerzen oder klar diagnostizierbare
Erscheinungen, Entzündungen, Ausschläge usw. - was auch
immer - hält derzeit eine völlig neue Klasse von Kriterien
zur Krankheitsdefinition Einzug in den Katalog der WHO. Welcher
normal logisch denkende Mensch hielte es für möglich,
dass zur Bestimmung einer Krankheit neuerdings das Datum ihres
Auftretens sowie der Wohnort des Betroffenen eine Rolle spielen
könnten?
Ich selbst litt Anfang 2002 beispielsweise an
einer Lungenentzündung. Hätte ich dieselbe aufgrund
derselben Ursache nicht im Februar 2002 in Stuttgart, sondern
im März 2003 in Hongkong erlitten, wäre ich als Punkt
auf der SARS-Statistik gezählt und in Gefangenschaft (sog.
Quarantäne) gesteckt worden.
Führen wir auf, was die WHO zu sagen hat
- das sind die tatsächlichen, echten und ernst gemeinten
Kriterien, nach denen z.Zt. die Zahl der SARS-Fälle bestimmt
wird:
•
Erkrankung nach dem 20. März 2003
(beachten Sie das Datum, es ist dasselbe wie der US - Kriegsbeginn
gegen den Irak!!)
•
und Fieber über 38°
•
und Auftreten eines oder mehrerer Symptome wie Husten,
Atemnot oder Kurzatmigkeit
•
und Auftreten von mindestens einem
der folgenden beiden Ereignisse:
1. innerhalb von 10 Tagen vor Beginn der Krankheitssymptome Kontakt
mit einem wahrscheinlich an SARS Erkrankten bzw. mit seinen Körperflüssigkeiten
2. innerhalb von 10 Tagen vor Beginn der Krankheitssymptome Aufenthalt
in einer Region, aus der gemäß der nachfolgenden Liste
eine Häufung von SARS-Fällen aufgetreten ist.
Das ist zu einem solchen Ausmaß irrational
und unfassbar dreist, dass dabei selbst mir, der ich ja schulmedizinischerseits
schon etliches gewohnt bin, die Spucke wegbleibt. Übertragen
wir dieses Spektakel zur bildhaften Verdeutlichung einmal in einen
anderen Bereich und erfinden wir - wie das die WHO tut - ganz
ohne Übertreibung, nüchtern, sachlich und frohgemut
ebenfalls eine neue, sehr gefährliche Seuche namens "Starker,
Akuter Stuttgart-Schnupfen" (SA-SS) und definieren wie die Sache
wie folgt:
•
Erkrankung nach dem 20. April 2003
•
und Auftreten eines oder mehrerer
Symptome wie triefende Nase, verquollene Augen, Kopfschmerzen
•
und innerhalb von 10 Tagen vor dem
Auftreten der ersten Symptome Kontakt mit einem an SASS Erkrankten
•
oder innerhalb von 10 Tagen vor dem Auftreten der ersten
Symptome Aufenthalt in Stuttgart.
Dürfen wir solche Kriterien zur Definition
einer Krankheit zulassen? Nein, denn SARS ist bloß Grippe
mit Lungenentzündung, der man schlichtweg ein neues Etikett
aufgeklebt hat. Es handelt sich (unter anderem) um die Erschließung
eines neuen Geschäftsfeldes für die Schulmedizin. Und
damit könnten wir den Artikel für heute beenden, käme
es nicht noch doller.
Genetische Entschlüsselung
des Virus?
Damit die Sache fürs Ärztefußvolk
etwas glaubhafter wirkt, ließ man kürzlich verlautbaren,
man habe den genetischen Code des Corona Virus entschlüsselt,
wie Sie ja vielleicht auch den aktuellen Nachrichtenmeldungen
entnommen haben. Doch auch dabei handelt es sich um eine glatte
Lüge.
Regelmäßige Leser der Depesche wissen,
dass Viren niemals in fester, statischer, unveränderlicher
Form existieren. Sie sind veränderliche Zellbruchstücke,
genetische Informationsbausteine und an sich keinerlei Gefahr.
Sie verändern ihre Form und Funktion jeweils gemäß
des im Organismus aktuell vorherrschenden Bedarfs. Auf die eingangs
erwähnte und mehr als bescheidenen Prozentzahl von nur 30
bis 40 Prozent "Corona-Positiven" angesprochen, brachten dann
auch schulmedizinische "Virenexperten" rechtfertigenderweise in
getretener-Hunde-Manier hervor: »Das Virus ist schlau, es mutiert,
das Virus mutiert!« Ja natürlich mutiert das SARS-Virus,
alle Viren "mutieren".
Fintan Dunne, der sich schon als einer der aktivsten
Kritiker und Aufklärer bei der Entkräftung des AIDS-Mythos
zahlreiche Lorbeeren verdiente, beschreibt in einem Artikel auf
www.sarstravel.com, worum es sich bei der Entschlüsselung
des genetischen Codes handelt bzw. wie die genetischen SARS-Tests
vorgenommen werden.
Viren, die nur aus einem Strang bestehen, sind
laut Dunne bekannt dafür, dass sie sich häufig "fehlerhaft"
reproduzieren. Er betont in diesem Zusammenhang, dass es sich
bei diesen fehlerhaften Reproduktionen nicht um "mutierte" Viren
handelt, sondern um Fehler, wie sie ebenso häufig wie natürlicherweise
geschehen. Laut Dunne wurde nun ein solchermaßen fehlerhaft
reproduziertes Virenstück zur genetischen Messlatte für
das "mutierte und SARS auslösende Corona-Virus" erhoben.
Der Virentest entspricht im weiteren Verlauf grob
der Ermittlunsgmethode des "Genetischen Fingerabdrucks" aus der
Kriminalistik. Man nimmt die zum SARS-Maßstab erkorene Gensequenz(4)
eines fehlerhaft reproduzierten Coronavirus und schaut, ob man
eine deckungsgleiche Sequenz bei einer Testperson entdecken kann.
Dunne vergleicht dies damit, einen Suchbegriff in eine Internetsuchmaschine
einzutippen. Je spezieller der Suchbegriff ist, desto geringer
die Chance, Treffer zu erhalten. Bei einem Alltagswort hingegen
erhält man praktisch jede verfügbare Internetseite angezeigt.
Dunne schreibt: "Wenn du dich auf die Jagd begibst
nach einer bestimmten Gensequenz - bei all den Millionen Millionen
von vorhandenen Corona-Gen-Strängen bei jedem beliebigen
Patienten in jedem beliebigen Ort der Welt - sind die Chancen
relativ hoch, dass Du fehlerhafte Reproduktionen des normalen
Genoms(5)
finden wirst, die Deinem Suchbegriff entsprechen. Es hängt
einfach davon ab, welchen Suchbegriff Du eintippst, also welche
fehlerhafte Genreproduktion du zur Messlatte erkoren hast. Jeder
Depp kann einen Suchbegriff eintippen. Ein solches Suchergebnis
auszuwerten, erfordert hingegen Überheblichkeit."
Der "SARS-Test", so Dunne, liege irgendwo im Mittelfeld.
Bei manchen Menschen mit Erkältungs- bzw. Grippesymptomen
finden sich entsprechend fehlerhaft reproduzierte Corona-Bruchstücke,
bei anderen eben nicht. Und dies erklärt, dass man das "SARS
- auslösende Virus" nur bei 30 Prozent der "Erkrankten" antrifft
- aber eben auch bei 20 Prozent der Patienten, die nur leichte
Schnupfensymptome oder gar keine äußeren Krankheitszeichen
haben.
Kurzum: Es wurde keinesfalls ein neues gefährliches
Virus entdeckt und genetisch entschlüsselt, sondern nur ein
Abschnitt einer fehlerhaften Reproduktion eines gewöhnlichen
Erkältungsvirus. In aller Konsequenz durchdacht bedeutet
dies, dass man auf diese Weise tatsächlich eine gute Million
"neuer Viren" und eine Million verschiedener neuer Krankheiten
"entdecken" könnte.
Wenn wir vergleichsweise berück-sichtigen,
dass Viren zu einem Krankheitsherd (bzw. eigentlich Heilungsgeschehen)
eilen, wie Polizeifahrzeuge zu einer Unfallstelle, ist es dann
von Relevanz, ob die Polizisten im Opel-Vectra, im VW-Golf, im
E-Klasse-Mercedes oder im Porsche 924 anfahren? Doch auf diesem
Niveau befinden sich unsere derzeitigen Virenforscher. Sie untersuchen
die Farbe des Polizeiautos, den Aufbau, die Art, ja sogar den
Knick in der Stoßstange, den Kratzer im Lack, die Art und
Menge des verbrauchten Motorenschmieröls und sogar die Brotkrumen
auf dem Beifahrersitz - und übersehen dabei vollständig,
dass es sich um ein Polizeifahrzeug am Einsatzort handelt. Die
Funktion ist der Form immer übergeordnet, sie bedingt Bauweise
und Machart! Wenn wir einen Unfall haben, ist es uns egal, ob
die Polizei im roten Gogomobil oder im aufgemotzten Porsche ankommt,
Hauptsache, sie kommt, wenn wir sie brauchen!
Doch die Propagandisten der neuen "Welt-Epidemie"
wollten dieses Mal - im Gegensatz zu AIDS - von Anfang an gleich
alles richtig machen. So präsentierten sie im Zuge der "Corona-Entschlüsselung"
gleich noch ein angeblich bei Affen durchgeführtes Experiment,
wobei man sich rühmte, dass sämtliche Affen, denen man
das Virus gespritzt habe, auch an SARS erkrankt seien (die armen
Tiere).
Ob dieses Experiment stimmt oder nicht, lässt
sich derzeit nicht nachvollziehen. Schließlich wissen wir
spätestens seit Depesche 05/03, wie gefälschte Studienergebnisse
zustandekommen und wer dafür bezahlt. Doch selbst, wenn diese
Affenexperimente den Tatsachen entsprächen, wären sie
dennoch wertlos, da der Versuch mit einer Vergleichsgruppe ausgelassen
wurde. Man hätte nämlich noch untersuchen müssen,
ob in einer Kontrollgruppe vergleichbarer Äfflein, die an
herkömmlicher Lungenentzündung leiden, das SARS-Virus
ebenfalls in Erscheinung tritt - oder in einer gesunden Vergleichsgruppe!
All dies ist nicht geschehen. Während bei
AIDS die Betrugskaschierung viel zu langsam vonstatten ging, passierte
bei SARS alles viel zu schnell - und daher fehlerhaft.
Betrugs-Epidemie
Der AIDS-Kritiker Jon Rappaport schreibt in einem
Artikel vom 20. April auf http://www.sarstravel.com:
"Vor ca. fünf Jahren hielt ich einen Vortrag in Hollywood.
Der Vortragsraum befand sich im dortigen Plummer Park. Es ging
um AIDS. Ich versuchte zu erklären, wie der HIV-Test dazu
benutzt werden könnte, jede beliebige Zielgruppe unter der
Sonne anzugreifen.
Der bekannte AIDS-Kritiker Jon
Rappaport
Als Beispiel wählte ich den Plummer Park
selbst. Ich sagte: Angenommen, jemand hätte es auf den Park
abgesehen, dann würden sie eine Pressemitteilung herausgeben
und darin behaupten, dass irgendeine Art Krankheit dort ausgebrochen
bzw. mehrfach aufgetreten sei. Als Ursache könnten sie ein
Virus angeben - irgendein harmloses Virus. Dann würden sie
einen Test empfehlen, der das Vorhandensein dieses Virus im Blut
nachweist. Halt, nicht die Existenz des Virus selbst, aber von
Antikörpern, die auf das Virus reagieren. Natürlich
würde dieser Test auch positiv auf alle möglichen anderen
Dinge reagieren, wie z.B. auf Stress, Alkohol, Durchfall, mieses
Essen, Marihuana, Nitrite, Schwermetalle - was auch immer.
Im nächsten Schritt würden diejenigen
darauf bestehen, dass jedermann, der sich innerhalb der letzten
30 Tage im Park aufgehalten hat, getestet wird - wie auch sämtliche
Personen, die mit den Park-besuchern in Kontakt waren.
Selbstverständlich würden etliche dieser
Tests positiv anzeigen. Dann behandeln sie diese Leute mit einem
giftigen Pharmapräparat, das in Tat und Wahrheit erst einige
der vagen Symptome erzeugt, die als Beweis für das Plummer-Park-Syndrom
beschrieben werden. Oder sie stecken diejenigen mit einem positiven
Test in Quarantäne - und voilá: schon haben sie ihre
Epidemie. Das ist die grundlegende Strategie, mit der sie alle
möglichen Arten neuer Tricks erfinden können. Es ist
ziemlich einfach.
Wer profitiert davon? Da gibt es jene, die die
"neue Krankheit" entdeckt haben, jene, die es auf die Leute im
Park abgesehen haben, jene, die Pharmazeutika verkaufen, und schließlich
jene, die bürgerliche Freiheiten beschneiden möchten.
Natürlich braucht man bei einem solchen Spiel
auch Leute, die tatsächlich irgendwie krank sind. Aber das
ist die leichteste Übung. Manche, die den Park besuchten,
waren eh schon krank. Dann gab es Senioren, Junkies, Obdachlose.
Und die, die Schwermetallmedikamente als Behandlung bekommen,
werden krank und zählen als Opfer bzw. Träger der Plummer-Park-
Syndroms. Die Symptome sind vage genug, um alle ins Netz zu treiben.
Ich weiß, diese Vorstellung wird einige
schockieren, aber schauen Sie: In der SARS-Angelegenheit wurde
eine solche Unmenge standardisierter wissenschaftlicher Verfahren
an den Straßenrand gedrängt, um das Coronavirus als
Ursache hinstellen zu können, dass man sich fragen muss,
wie die Forscher und Leiter von wissenschaftlichen Büros
am Morgen noch in den Spiegel schauen können. Man muss das
kriminelle Fahrlässigkeit nennen."
Fassen wir zusammen: Die Entschlüsselung
der genetischen Information eines SARS-auslösenden Virus
hat nicht stattgefunden. Was statt dessen präsentiert wurde,
ist wissenschaftlicher Betrug! Die Affenexperimente sind ohne
Aussagekraft, da sie ohne Kontrollgruppe durchgeführt wurden.
Auch damit könnten wir den Artikel beenden, käme es
nicht noch doller.
Wer heimst die
Lorbeeren ein - und die Patente?
Denn schon kurz nach Auftreten der "neuen Lungenseuche"
entbrannte ein regelrechter Wettstreit zwischen den Staaten darüber,
wer die wissenschaftlichen Lorbeeren der Virenentdeckung bzw.
die wirtschaftlichen Früchte der Patenrechte einheimsen dürfte.
Hans Tolzin schreibt dazu in seinem Internet-Newsletter
"Impf-Report" Nr. 13/2003(6):
"Statt aufrichtiger Forschung nach der Krankheitsursache hat weltweit
eine fieberhafte Jagd nach dem vermeintlichen Virus eingesetzt.
Da die Wissenschaftler aus Hongkong einen zeitlichen Vorsprung
gegenüber anderen internationalen Labors hatten, konnten
sie auch als Erste ein Ergebnis vorweisen:
Sie hatten in Proben aus einigen Erkrankten mit
dem Elektronenmikroskop Partikel fotografiert, die sie der Gattung
der Paramyxoviren(7)
zuordneten. Man wisse zwar nichts Genaues, aber alles deute darauf
hin, dass diese neue Grippeart von Paramyxoviren verursacht werde.
Diese Theorie wurde innerhalb kürzester Zeit von zwei deutschen
Labors bestätigt und auch von der WHO übernommen und
weltweit über alle Medien verbreitet. Kaum hatte sich jedoch
die WHO öffentlich auf die Hongkonger Forschungsergebnisse
bezogen, konterte die US-Seuchenbehörde CDC(8)
mit der Meldung, sie hätte in zwei Erkrankten Coronaviren,
also eine ganz andere Gruppe von Viren, fotografiert. Auch hier
wisse man zwar nichts genaues, aber alles deute darauf hin, dass
SARS von den Coronaviren zumindest mitverursacht werde. Bitte
bedenken Sie: Diese weltweit verbreitete Schlussfolgerung wurde
aus dem Auffinden von Coronaviren in nur zwei Patienten gezogen
und so behandelt, als wäre es nicht nur eine vage Arbeitshypothese,
die noch zahllosen Überprüfungen standhalten muss, sondern
fast bewiesene Tatsache. Interessanterweise waren auch diesmal
deutsche Labors dermaßen schnell mit Bestätigungen
zur Hand, dass man sich fragen muss, wie sorgfältig diese
Bestätigungen erarbeitet wurden.
Die aktuellen Meldungen der WHO und der Presse
lesen sich seither so, als stünde es schon fest, dass die
Mikrobe aus der Gruppe der Coronaviren der gesuchte Verursacher
von SARS sei. ... Kanadische Wissenschaftler brachten inzwischen
noch eine dritte Virusart ins Spiel, was aber in der öffentlichen
Berichterstattung bisher merkwürdigerweise fast unterging.
Es wäre doch sehr interessant, in wie vielen gesunden Menschen
Paramyxoviren oder Coronaviren nachweisbar wären, würde
man nur mit der gleichen Intensität und Ausdauer danach suchen
wie bei SARS-Patienten!"
Hans Tolzin greift sodann konsequent die wirtschaftlichen
Aspekte der SARS-Hype auf: "Von allen Seiten kommen Ankündigungen,
dass 'demnächst' ein zuverlässiger Virentest für
das neue Virus zur Verfügung stünde. Jedoch: Welchem
der angekündigten Virentests sollen wir vertrauen? Denen,
die auf dem Paramyxovirus basieren oder jenen, die Coronaviren
nachweisen? Es steht ja noch nicht einmal wirklich fest, ob das
eine oder das andere Virus oder beide zusammen oder beide und
dazu noch weitere - oder gar keiner dieser Mikroben als Bösewicht
in Frage kommen.
Die künstliche aufgebaute
und aufgebauschte SARS-Panik treibt verrückteste Blüten:
Mittlerweile werden in China sogar schon Geldscheine desinfiziert,
bevor sie wieder in Umlauf gebracht werden.
Wer falsche Ursachen bekämpft, braucht sich nicht wundern,
wenn Probleme unlösbar erscheinen.
Die wirtschaftlichen und psychologischen Aspekte
dürfen dabei nicht unterschätzt werden: Mit der Entdeckung
von neuen, den Menschen krank machenden Mikroben, der Bestimmung
ihrer Zusammensetzung - und vor allem der Entwicklung von Nachweismethoden
- sind immense wirtschaftliche Perspektiven verbunden: Derjenige,
der das Virus als Erster "fängt", liegt beim Rennen um die
Entwicklung und Patentierung von Virentests ganz vorne. Und: Je
furchtbarer das Virus, je ansteckender und tödlicher seine
Eigenschaften, desto größer ist naturgemäß
das Angstpotential - und damit auch der weltweite Markt für
die Virentests und das Ansehen der Forscher, die schließlich
die "Rettung in der Not" bringen. Kurz gesagt: Es geht um viel
Ruhm (wer weiß, vielleicht sogar um den Nobelpreis?) und
um noch mehr Geld.
Robert Gallo, der als Entdecker des AIDS-Virus
gilt, ist heute eine Berühmtheit. Und die Patente für
seinen HIV-Antikörpertest haben ihn auch zu einem reichen
Mann gemacht. So hatte es mich auch gewundert, dass das für
die medizinische Forschung relativ unbedeutende Hongkong zunächst
sozusagen die Nase vorn hatte. Doch durch das Eingreifen des CDC
wurde der Vorsprung der Chinesen natürlich mit einem Schlag
zunichte gemacht - und die Chancen für die wissenschaftliche
Konkurrenz aus dem Westen gleichzeitig erhöht. Im Grunde
ist es unverständlich, wie das CDC es wagen kann, mit einem
derart zweifelhaften Resultat (Identifikation von Coronaviren
in zwei der SARS-verdächtigen Patienten) und reinen Vermutungen
an die Weltöffentlichkeit zu treten. Doch vielleicht haben
ja einige Impfkritiker recht mit ihrem Verdacht, dieser Behörde
ständen die Bedürfnisse der US- Pharmakonzerne näher
als die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerung."
Da wundert nurmehr wenig, dass aufrichtiger Ursachenforschung
kaum Bedeutung zukommt. Ja, die Syndrom-Erfindung scheint geradezu
ein neuer Trend bei der Ausweitung schulmedizinischer Geschäftemacherei
zu sein: Man fasse mehrere altbekannte Krankheitssymptome künstlich
zu einem neuen Syndrom zusammen, um die Sache mit einem neuen
Etikett als neue Krankheit mit maximalem Profit vermarkten zu
können.
Forscher und aufrichtige Mediziner jedoch, die
sich der Wahrheit verpflichtet fühlen und gewissenhafte Ursachenforschung
nach strengen wissenschaftlichen Kriterien leisten, kommt - mit
Glück - keine Aufmerksamkeit zu. Wenn sie weniger Glück
haben, wird ihre Karriere, ihr Leben, zumindest aber ihr guter
Ruf (durch die Massenmedien) oder alles zusammen zerstört.
So gibt es gleich mehrere mögliche echte
Ursachen für Grippeerkrankungen mit Lungenentzündung.
Doch sämtliche dieser tatsächlichen Ursachen haben den
großen Nachteil, dass sie zur Lösung des Problems führen,
also echte Heilung bewirken - und daher weder für die schulmedizinische
Industrie noch für Pharmaproduzenten wirtschaftlich rentabel
sind bzw. sogar deren Existenz und Daseinsberechtigung bedrohen.
Es gibt eine Menge solider, seriöser wissenschaftlicher
Quellen, denen zu entnehmen ist, dass es speziell nach Impfungen
(als deren unerwünschte Folge) auffällig häufig
zu Lungenentzündungen kommt(9).
Haben Sie zufällig mitbekommen, ob es Untersuchungen darüber
gab, ob in China kürzlich breite Impfaktionen durchgeführt
wurden?
Alternative Sichtweisen
Ein ganz neues Licht auf die Lungenentzündung
werfen die strengen Naturgesetze der Neuen Medizin nach Dr. Hamer(10).
Hier stellt eine Lungenentzündung als sog. Heilungskrise
lediglich den Höhepunkt der Reparatur- und Heilungsphase
nach vorausgegangener Krankheit dar. Je nach vorheriger Konfliktschwere
und -dauer kann die Lungenentzündung in der Mitte der sog.
"Grippe" entweder völlig ungefährlich oder aber tödlich
verlaufen. Mikroben treten nach den Regeln der Neuen Medizin nicht
als Ursache einer Erkrankung in Erscheinung, sondern als deren
Folge, wobei sie in Wahrheit elementare Heilungsaufgaben übernehmen.
Hierzu später mehr.
Gemäß Herrn Prof. Dr. med. K. J. Probst,
der die Dinge generell auf einen einfachen, grundlegenden Nenner
bringt, wird jegliche Krankheit durch ein "Überlaufen der
Klärgrube Mensch" bedingt - was den Aussagen Dr. Hamers keinesfalls
widerspricht, denn auch durch schwerwiegende seelische Konflikte
und mentalen "Müll" kann die "Klärgrube Mensch" überlaufen
und sodann der reinigenden Wirkung eines "Infekts" bedürfen.
Es entspricht zudem altbekannten Gesetzen der
Naturheilkunde: Was die normalen Ausscheidungswege nicht bewältigen
(Niere, Leber, Darm), muss über andere Kanäle entsorgt
werden, wie Schleimhäute, Außenhaut und Lunge! Reichen
auch diese Ausscheidungswege nicht, kommt es zu Einlagerungen
in den Körpergeweben und letztlich auch Organgeweben. Geht
auch diese Einlagerung zu weit, greift der Organismus zum Notbehelf
der "Krankheiten": Durch Appetitlosigkeit wird der Mensch anfänglich
davon abgehalten, neuen Unrat aufzunehmen, durch Gliederschmerzen
zur Ruhe verpflichtet. Durch erhöhte Körpertemperatur
(Fieber) wird die Reinigungsleistung des Stoffwechsels erhöht
usw. Bakterien, Viren und Pilze helfen dem Organismus dabei, den
"inneren Schweinestall" - wie Dr. Probst das nennt - aufzuräumen
und die Klärgrube Mensch von innen zu reinigen.
All diese Aussagen, so unterschiedliche Betrachtungsweisen
sie auf den ersten Blick auch darstellen, widersprechen sich nicht
- im Gegenteil, sie komplettieren sich und vermitteln zusammen
ein rundes Bild: Krankheit ist das Überlaufen der Klärgrube
Mensch.
Durch Impfungen beispielsweise werden dem Körper
extrem giftige Substanzen zugeführt, Aluminium, Quecksilber
und anderen Nervengifte und teilweise schädliche biologische
Substanzen und Gifte. Und speziell in China stopfen sich Menschen
bekanntermaßen Dinge in den Mund, die wir hierzulande noch
nicht einmal mehr der Mülltonne übergeben würden.
Wundert einen da noch etwas?
Auch die Rolle der Mikroben als wichtige, hilfreiche
und nützliche Symbionten(11)
des Menschen(12)
haben wir bereits in mehreren Depeschen behandelt (vor allem 32/01,
28/02 und 14/03).
Hans Tolzin vermittelt uns diesen zentralen Gedanken
zur Funktionsweise der Mikroben an einem wunderbaren Beispiel.
Er schreibt: "Nehmen wir mal an, wir wären Außerirdische
und zu Besuch in unserem Sonnensystem. Bei unseren Streifzügen
fasziniert uns das deutsche Autobahnnetz und wir hätten uns
vorgenommen, sein Wesen und seine Gesetzmäßigkeiten
zu erkunden. Wir fliegen also mit unserem UFO die Strecke Stuttgart-Hamburg
ab und sehen dabei an fünf Stellen Autos, die zusammengestoßen
oder in die Leitplanken gerast sind. Jedes Mal steht ein weiß-grünes
Auto mit rotierendem Blaulicht daneben und wir kommen nach dem
fünften Mal zu dem Schluss, dass die Unfälle von den
Polizeifahrzeugen verursacht wurden und melden dies an unsere
Zentrale im Mutterschiff. Da wir zu den guten Außerirdischen
gehören, beschließen wir, den Unfällen ein Ende
zu setzen, indem wir jedes Polizeifahrzeug, das uns begegnet,
mit unserer Laserkanone zu Staub zerblasen. Natürlich weiß
jedes Kind, dass Polizeifahrzeuge nicht die Ursache sondern indirekte
Folge der Unfälle sind. Aber für einen Außerirdischen,
der sich sämtliche Grundlagen unserer Zivilisation erst einmal
erarbeiten muss, wäre das gar nicht so ohne Weiteres ersichtlich.
Genauso mag es unseren Naturwissenschaftlern gehen,
die mit ihren Elektronenmikroskopen in das unbekannte Wesen Mensch
hineinsehen und versuchen, Vorgänge auf zellulärer oder
gar molekularer Ebene zu verstehen. Einen interessanten Aufsatz
von Prof. Dr. med. Probst finden Sie dazu auf: http://www.tolzin.de/infektionen/index.htm
Dabei ist der Ausdruck "in den Menschen hineinsehen"
nicht ganz korrekt, denn in der Regel werden die zu untersuchenden
Zellen oder Flüssigkeiten aus dem lebenden Organismus herausgenommen
und getrennt von ihm untersucht, was allein schon zu verfälschten
Ergebnissen führen kann.
Alternatives
Wissen zur Rolle von Mikroben im Krankheitsgeschehen gibt es durchaus.
Erwähnen möchte ich z.B. den Pleomorphismus(13)
nach Prof. Enderlein oder die sog. "Neue Medizin" nach Dr. med.
Hamer. Jedoch werden diese Ansätze entweder vollständig
ignoriert oder als Scharlatanerie verfolgt: Die Schulmedizin hat
sich auf die Sichtweise festgelegt, wonach Mikroben und insbesondere
als Viren identifizierte Partikel als zu bekämpfende Feinde
anzusehen sind und jede Therapie, die nicht auf diesem Prinzip
basiert, verantwortungslos oder gar kriminell sei."
Fassen wir zusammen:
1) SARS als eigenständige
Krankheit mit eigenständigen Symptomen existiert nicht, sondern
ist lediglich ein neu erfundenes Etikett, das man einer Grippe
mit Lungenentzündung angeheftet hat.
2) Fortbestand und Bedrohlichkeit von SARS wird
nahezu ausschließlich durch die Massenmedien bewirkt bzw.
zementiert.
3) Im Zusammenhang mit SARS wurde kein verursachendes
Virus nachgewiesen - weder ein neues, noch ein mutiertes.
4) Es gibt daher auch keinen auch nur annähernd
funktionierenden SARS-Test.
5) Die Entschlüsselung des genetischen Codes
des SARS-auslösenden Virus war eine Phantasie.
6) SARS ist nicht das, wofür es ausgegeben
wird und stellt keine größere Gefahr dar als eine herkömmlichen
Grippe mit Lungenentzündung.
7) Rückgratslosigkeit, Käuflichkeit,
Blindheit (oder Dummheit) der Vertreter der Schulmedizin kennen
offensichtlich keine Grenzen mehr.
Fußnoten:
(1)
SARS: Severe Acute Respiratory Syndrom: Schweres, akutes Atemwegssyndrom.
Syndrom: Krankheit, die sich durch das gleichzeitige Auftreten
mehrerer verschiedener Symptome (Krankheitszeichen) charakterisiert
(zu griech. syn-: zusammen und dromos. Lauf).
(2)
engl.: vollkommen glücklich.
(3)
WHO: World Health Organization: Weltgesundheitsorganisation.
(4)
Gensequenz: eine bestimmte Datenfolge, ein bestimmter Abschnitt
eines Gens, der eine bestimmte Erbinformation enthält (siehe
auch Schaubild oben).
(5)
Genom: Gesamte Erbinformation einer biologischen Einheit.
(6)
siehe:
http://www.impf-report.de
(7)
Paramyxoviren: Virengruppe, zu der auch die angeblich Masern und
Mumps auslösenden Viren gehören sollen.
(8)
CDC: Center for Desease Control: Amerikanisches Seuchenkontrollbehörde,
die zum US-Militär (!) gehört und auch für alle
Impffragen usw. zuständig ist.
(9)
eine Auflistung der diesbezüglichen Quellen findet sich in
Hans Tolzins
Impf-Report Nr. 13 am Ende der Ausgabe.
(10)
Zur Neuen Medizin siehe Depeschen 39/02, 45/02, 46/02 und 16/03
oder siehe diese Linksammlung.
(11)
Symbiont: Lebensform, die mit einer anderen Lebensform zusammenlebt.
Symbiose: Zusammenleben zum gegenseitigen Vorteil
(zu griech. sym-: zusammen und griech. bios: Leben).
(12)
Ausnahmen hierzu sind: (1) Wenn ein Organismus zu schnell in ein
extrem anderes Milieu verbracht wird, in dem zahlreiche, vollkommen
andere Arten von Umgebungsmikroben vorherrschen (z.B. durch Flugreisen-Tourismus)
und (2) von Menschen z.B. gentechnisch veränderte Formen,
Mutanten der Mikroben.
(13)
Pleomorphismus: wörtlich Vielgestaltigkeit. Lehre, nach der
Mikroben verschiedene Formen annehmen können, basierend auf
den Werken des französischen Forschers Bechamp, aufgegriffen
und erweitert von Prof. Dr. Enderlein. Letzteres entdeckte eine
kornartige Grundform im Blut des Menschen, aus der sich höhere
Mikroben nach Bedarf heranbilden können. Aber auch Umwandlung
ist möglich: von Viren zu Bakterien zu Pilzen, zurück
ins Ausgangsstadium (zu griech. pleo: mehr/viel und griech. morphe:
Gestalt).
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