Artikel von Michael Kent

Die Grippemacher!

Der Filmemacher und Journalist Michael Leitner beendete 2006 seine Vogelgrippe-Doku "H5N1 antwortet nicht" mit den Worten: »Aber auf ein's können Sie Tamiflu oder ein anderes Gift nehmen: Die nächste Seuche kommt bestimmt. Das ist so sicher wie das Klingeln in der Kassen der Pharmakonzerne!« (Mehr zu Leitners Vogelgrippe-Film)

Schweinische Grippeviren!

Kaum drei Jahre später ist es die Virenvariante H1N1 (oder auch A/H1N1), die für eine Influenza-Epidemie ("Schweinegrippe") in Mexiko verantwortlich zeichnen und bereits mehr als 100 Menschen auf dem viralen Gewissen haben soll (nach offiziellen Laboranalysen nur 7 bestätigte Fälle) - und die sich anschickt, die Welt zu erobern (die WHO nennt so etwas "Pandemie"-Gefahr).

Die Rolle der WHO

"The same procedure as ev'ry year" möchte man fast schon im Sinne von Miss Sophie ausrufen, doch etwas ist 2009 anders: Es scheint, als habe Asien sein "Seuchen-Monopol" verloren. Das könnte daran liegen, dass die Haupttäter der neuen Panikmache vor einiger Zeit aus Asien wegbefördert wurden - Richtung Weltgesundheitsbehörde WHO: Keiji Fukuda und Margaret Chen, Vize- und Generaldirektor der WHO. Michael Leitner schreibt dazu in seinem Artikel "Spiel uns noch mal das Lied vom Tod, Onkel Sam" in Depesche 10/2009.

»Fukuda kennt sich aus mit der Produktion von Panik. Er verdient seit Jahrzehnten sein Geld mit dem Erzeugen von Panik. Vor seinem Job als Seuchen-Dirigent bei der WHO war er Angestellter der CDC (Centers for Disease Control, US-Seuchenschutzbehörde).

Ist es ein Zufall, dass die erste Amtshandlung eines WHO-Vize, vorher Fachmann für Influenza, darin besteht, eine weltweite Influenza-Pandemie auszurufen? Fukuda war seit den 1990er Jahren parallel Abteilungsleiter Influenza bei der CDC, als auch im Range eines Captain bei der CDC-Unterabteilung EIS. Was nach einer gekühlten Süßspeise klingt, ist eine Art Seuchengeheimdienst der USA: Epidemic Intelligence Service. Aufgabe dieses EIS ist es, "die Welt zu bereisen, um auf Bitte fremder Regierungen oder der USA tätig zu werden."

Fukuda, seit 1990 bei der CDC, seit 1996 Abteilungsleiter für Influenza, hatte vor seiner Tätigkeit als "viraler 007" eine Bilderbuchkarriere als Arzt und Forscher in den USA hingelegt. Er kennt sich aus mit dem Schreiben von Panik-Partituren für Pressekonzerte, die dem Umsatz der Pharma-Industrie dienen: Bereits 1997, kaum ein Jahr Abteilungsleiter für Influenza, versuchte er in China und Hongkong die erste Vogelgrippewelle zu zünden, die allerdings ein Rohrkrepierer wurde. Auch zwei Jahre später klappte es mit dem eilig zusammen gebastelten Influenza-Typ "H9N2" nicht. Dass er dennoch etwas drauf hat, konnte Fukuda dann 2003 zeigen, als er die ominöse "SARS-Seuche" wochenlang durch die Medien der Welt scheuchte.

Und nun H5N1

Und 2004 bereitete er in Vietnam bei der Wiederauferstehung von "H5N1" den Ausbruch der Vogelgrippe im Blätterwald der Weltpresse des Jahres 2006 vor. Alles in offizieller Funktion als Offizier der CDC, die weltweit führend ist, wenn es um nicht existente Seuchen geht.

Der Nachrichtendienst www.ip-watch.org meldete am 19.02.09, dass Mitglieder der Obama-Administration und des US-Kongresses in Genf seien, wo sie einige internationale Organisationen besuchten. In Genf liegt die WHO, die US-Delegierten trafen dort nachweislich auch Fukuda. Bei der Ankunft der "US-Truppen" war Fukuda noch Koordinator des WHO-Influenza-Programms. Diesen Job hatte er 2005, kurz nach der Erschaffung der Grundlagen für die Vogelgrippe bekommen. Nach der Abreise der US-Delegierten aus Genf, im März 2009, wurde Fukuda plötzlich Vize-Generaldirektor der WHO.

Und, wie um das Bild abzurunden, traf sich die US-Lobby-Delegation in Genf auch mit Abgesandten der IFPMA, dem internationalen Verband der Pharmahersteller sowie mit Sidley Austin, einer großen Anwaltskanzlei, die die großen Pharmakonzerne der USA betreut.

Mexiko im Visier

Kurz nach dem Abstecher der US-Vertreter nach Genf, parallel zu Fukudas Beförderung, gab es im März 2009 dann bereits Neuigkeiten aus Mexico City. Aus dem Smog der Stadt mit der vermutlich schlechtesten Luft der Welt drang eine frohe Nachricht, übermittelt von www.medicalnewstoday.com: Sanofi-Pasteur, einer der Global Player des Impfstoff-Marktes, hatte mit der mexikanischen Regierung vereinbart, für 100 Millionen Euro eine Fabrik für Influenza-Impfstoffe in Mexiko zu bauen.

Mexiko ist seit längerem im Fokus der Impfstoff-Produzenten: Derzeit läuft eine sehr aggressive Impfkampagne für die Impfungen gegen das HP-Virus, den angeblichen Verursacher von Gebärmutterhalskrebs.

Schaut man sich die Machtstrukturen der WHO an, so muss man auch die Rolle von WHO-Generaldirektorin Margaret Chan beleuchten. Sie und Fukuda sind alte "Sparringspartner", denn die Chinesin Magret Chan war 1997 Gesundheitsministerin in Hong Kong, also genau in jenem Jahr, als Fukuda dort und in Teilen Chinas die „Vogelgrippe” zum ersten Mal zündete.

Chan wurde direkt nach SARS als leitende Angestellte zur WHO berufen. Offenbar hatte sie ihre Reifeprüfung abgelegt und war nun bereit für Größeres. Schon drei Jahre später, 2007, wurde sie Chefin der WHO.

Gefährliche Grippeviren?!

Rein virologisch gibt es zum mexikanischen Schweinevirus nichts Neues zu vermelden: Die Nachweise und Testverfahren sind im Prinzip die gleichen, wie sie seit "HIV" etabliert sind. Eichung an direkten Virusnachweisen (Isolation) sind - wie immer - nicht vorhanden (Ausführlicheres dazu, warum die derzeit verwendete Testmethode zum Nachweis von Virenerkrankungen unbrauchbar ist, lesen Sie im Themenhefter Vogelgrippe.

Wie weit die Pharma-Lobbyisten in den Chefetagen der WHO ihr Spielchen diesmal treiben werden, bleibt abzuwarten. Vermutlich werden sie, wie immer, dadurch zu besänftigen sein, indem Milliarden in die Entwicklung überflüssiger Impfstoffe und Pharmagifte wie Tamiflu gepumpt werden.« (Ende des Auszugs aus M. Leitners Artikel.)

Tamiflu

Dabei hatten die CDC noch im Dezember 2008 bekannt gegeben, dass die meisten Grippeviren vom Stamm H1N1 resistent gegen Oseltamivir sind (Deutsches Ärzteblatt vom 03.03.08), d.h. Tamiflu (Wirkstoff Oseltamivir) hilft nicht bei Schweinegrippe (H1N1).

Fritz Loindl von der "Initiative Information, Natur, Gesellschaft" mutmaßt dann auch in seinem aktuellen Newsletter: »Zufällig haben sich ja alle europäischen Länder 2006 massenhaft mit Tamiflu "zum Schutz der Bevölkerung gegen die Vogelgrippe" eingedeckt. Tamiflu läuft ja nun bald ab und muss womöglich schnell unters Volk gebracht werden, um die teure Entsorgung zu sparen. [...] Bereits kurze Zeit nach Bekanntgabe der Schweinegrippe war in den meisten Apotheken Tamiflu ausverkauft. Die Aktien [des herstellenden Pharmakonzerns] Roche sind nach wenigen Tagen um annähernd 10 Prozent gestiegen.« – »Nachtrag: Voraussichtliche Todesfälle heute in Deutschland: Schweinegrippe: 0; Straßenverkehr: 14; Suizid: 25; Herzinfarkt: 170; Krebs: 575; sonstige Todesursachen: 1491 – und weltweit werden auch am Ende des heutigen Tages wieder ungefähr 24.000 Menschen verhungert sein.«

Quellen und Links:

SARS-Depesche 17/2003

Den ungekürzten Artikel von M. Leitner zur Schweinegrippe als PDF herunterladen
Depesche zu HPV und Gebärmutterhalskrebs als PDF dowloaden

Angelika Kögel-Schauz, eine der aktivsten Impfkritikerinnen Deutschlands von der Initiative "Eltern für Impfaufklärung" hat uns freundlicherweise kostenlos einen Artikel mit den wichtigsten Infos zur Schweinegrippe zur Verfügung gestellt, den wir Ihnen unter diesem Link als PDF-Dokument zur Verfügung stellen.

Der bekannte Impfkritiker Hans Tolzin, Herausgeber des Impf-Reports und Veranstalter des großen Stuttgarter Impfsymposiums hat einen kostenlosen Artikel zur Schweinegrippe online gestellt.

Was Fritz Loindl von der "Initiative Information-Natur-Gesellschat" zur Scfhweinegrippe schreibt, finden Sie hier.

Da die Parallelen zwischen der sog. "Vogelgrippe" und der Schweinegrippe nur allzu augenfällig sind, haben wir unseren Themenhefter Vogelgrippe neu aufgelegt. Bisher war das Heft nur in Verbindung mit Michael Leitners Film "H5N1 antwortet" nicht für Euro 16,80 erhältlich. Nun können Sie das Heft auch solo erhalten: als Druckversion für nur 7,80 oder als PDF-Dokument zum Download.

Ausführlichste und laienverständliche Informationen zu vermeintlichen "Virenerkrankungen", zur Unwissenschaftlichkeit der sog. "Erregertheorie" finden Sie in unserem 140 Seiten (A4) starken Kent-Report "Gesundheit - Impfungen - Erregertheorie", bestellen können Sie diesen hier.