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Kreativitätsworkshop
mit Sallee Slagle
• Sicherer auftreten
• Grundlagen der Körperbewegung
• Der Umgang mit Raum und Energie
• Entfaltung der Kreativität durch Bewegung
• Integration der Kunst im Alltag
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Im Foto die begnadete
Profi-Tänzerin, Künstlerin und Tanzlehrerin ,
Ehefrau von Duncan Lorien (»Musik
Verstehen«) Sallee Slagle
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Stimmen
von Depeschenbeziehern und Teilnehmern des Tanz- und Kreativitäts-Workshop
2004
mit Sallee Slagle:
»Nach langer Tanzpause habe ich wieder zum
Tanz zurückgefunden und Hemmungen bzw. Grenzen überwunden.
Die neuen Kenntnisse werde ich zum Ausdruck bringen und die Kreativität
im Singen anwenden; ebenso werde ich wieder tanzen gehen. Habe
mehr Vertrauen in mich und meine Kreativität und im Ausdruck
bekommen.«
»Ich habe meinen Körper besser kennen-
und bewegen gelernt und wurde darin bestätigt, dass ich schauspielern
und darstellen – etwas ausdrücken kann.«
»Durch den Workshop habe ich meinen eigenen
Körper ganzheitlicher und bewusster kennengelernt und erfahren,
mmein eigenes kreatives Potential zu finden - geniales Gefühl.
Bewegung und Tanz wird ab sofort zur täglichen Hauptnahrung
werden. Es war wunderbar.«
»Ich durfte erkennen, dass es in der Kunst
kein Richtig oder Falsch gibt. Ich habe die Möglichkeit Dinge
frei zu gestalten.«
»Vorher habe ich mich nie getraut, vor anderen
zu tanzen. Durch das Seminar habe ich diese Fähigkeit bekommen.
Es hat mir einfach supertoll Spaß gemacht!«
»Es war schön zu erfahren, wie die
Kreativität in den Gruppen entstanden ist und so auch die
eigene Fähigkeit zur Kreativität dadurch gefördert
wurde.«
»Durch den Workshop habe ich viel über
meinen Körper und den umgebenden Raum gelernt. Ich kann nun
viel bewusster meine Kreativität entfalten und fühle
mich nun wesentlich selbstsicherer, wenn ich mit oder vor anderen
Menschen spreche/darstelle. Danke, es hat sehr viel Spaß
gemacht.«
»Mir
wurde erst jetzt bewusst, welch' großes Potential noch in
mir schlummert, sowohl was die körperliche Kraft und Beweglichkeit
angeht, als auch die Kreativität auf seelisch-geistiger Ebene.«
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"Ich möchte mich für den Workshop anmelden (PDF-Formular)":
http://www.musik-verstehen.de/pdfs/Anmeldung_Seminar_05.pdf
Für
nähere Informationen:
Sabine Hinz: Tel. 0711 - 636 18 11
email: info@sabinehinz.de
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Liebe Besucherin und
lieber Besucher des
Musik Verstehen Seminars
mit Duncan Lorien
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Eine gute Nachricht: Duncan Loriens Ehefrau Sallee
Slagle wird zum ersten Mal ihr unvergleichliches Tanz- und Kreativitäts-Seminar
in Deutschland abhalten – und was das Seminar ihres Ehemannes
Duncan in Sachen Musik zu leisten vermag, wird durch ihren Workshop
in Sachen Kreativität durch Bewegung (Tanzgrundlagen) bewirkt.
Als leidenschaftliche Tanz-Begeisterte bin ich
im vergangenen Sommer extra nach Budapest gereist, um an Sallee’s
zweieinhalbtägigem Seminar teilzunehmen (siehe Sabines
Seite). Ich kehrte damals so voller Enthusiasmus zurück,
dass ich quasi gar nicht anders konnte, als diesen sensationellen
Workshop auch nach Deutschland zu „importieren” :-)
Heuer wurde also aus einer Idee Wirklichkeit:
Sallee kommt vom 3. bis 5. September nach Stuttgart!!
Eine Schilderung des Seminarinhalts findet sich
im Artikel (hier)–
wie auch ein umfassendes Portrait von Sallee – wer sie ist,
welche Ausbildung sie hat, über welche Erfahrung sie verfügt,
was sie bewegt, warum sie Tanzseminare abhält, was das Resultat
ihres Workshops ist und Weiteres.
Wie auch beim Musik Verstehen Seminar, geht es in Sallee’s
Workshop vor allem darum, die Einfachheit der Grundlagen herauszukristallisieren
und so zu vermitteln, dass jedermann und jederfrau etwas damit
anfangen kann!! Laien finden auf diese Weise einen unproblematischen
Einstieg und Profis erhalten ein stabiles (!) Fundament, um darauf
aufbauend zu neuen kreativen Höhen aufzusteigen!
Auch Nicht-Tänzer können an diesem Seminar
teilnehmen – die Teilnahme lohnt sich sogar für jeden,
der ab und zu vor Publikum steht (stehen muss), sei es vor der
Klasse als Lehrer(in) oder als Sprecher in der Öffentlichkeit.
Denn bei Sallee lernt man, wie man mit seinem Körper / durch
den Körper kommuniziert! Jeder, der dazu neigt, „unbeholfen
in der Landschaft herumstehen”, nicht zu wissen, was er
mit seinen Händen anfangen soll, jeder, der sich vor Gruppen
unangenehm fühlt, sollte ebenfalls dabei sein. Wer weitere
Fragen hat, die in dieser Broschüre nicht beantwortet werden,
darf mich sehr gerne anrufen: Tel.: 0711 - 6361811.
Ich freue mich auf Sie/auf Dich!
Sabine Hinz
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Berichte
von Teilnehmern früherer Sallee-Seminare
Seit dem
Seminar fühle ich mich hinsichtlich Bewegung und Tanz viel
besser als vorher. Davor war es ein kompliziertes und verschlossenes
Gebiet. Das ist es jetzt nicht mehr, und dasselbe findet auf das
Gebiet der gesamten Kunst Anwendung.
Ich war immer etwas traurig darüber, dass
ich nicht in der Lage war, Kunst zu sehen bzw. das, was der Künstler
damit sagen wollte. Ich bin fasziniert darüber, dass Kunst
Kommunikation ist, Kommunikation ist so einfach, sie ist in mir.
Herzlichen Dank, dass ich dies erleben durfte. Es war eine wundervolle
Erfahrung!
Geschäftsmann
Beim Seminar erfuhr ich
Dinge über Bewegung, die mir zuvor nie gelehrt worden waren.
Nun bin ich in der Lage, Herz hinein zu bringen. Wenn ich etwas
bestimmtes ausdrücken wollte, wurde mir von jedermann erzählt,
wie ich meine Hand zu halten habe, in welchem Winkel ich meinen
Fuß anheben soll, aber das Ganze ist viel einfacher –
wenn es vom Herzen her kommt.
Die Augen der Teilnehmer sagten alles. Ich konnte
die Gefühle der anderen wahrnehmen, weil ich einfach durch
das Seminar offen dafür wurde.
Gymnastiklehrer
Als Lehrer muss ich vor
meinen Schülern stehen und meinen Körper halten, was
ich bisher nie bequem tun konnte. Um dem abzuhelfen, spielte ich
immer mit den Händen. Jetzt habe ich dies Problem nicht mehr!
Mein Körper benötigt keine zusätzlichen Dinge mehr.
Ich stehe jetzt einfach da und meine Aufmerksamkeit ist bei meinen
Schülern und nicht mehr bei mir!
Das Schönste ist:
mein Kindheitstraum wurde wiederbelebt. Durch viele Kränkungen
zog ich mich gänzlich vom Tanzen zurück, mein Herz zerbrach
beinahe dadurch. Jetzt möchte ich wieder, dass Tanz ein Teil
meines täglichen Lebens ist. Herzlichen Dank.
Englischlehrer
Sallee's Persönlichkeit
und die Art und Weise, wie sie mit den Teilnehmer bei diesem Seminar
umging, war für mich umwerfend. In drei Tagen bildete sie
eine Gruppe, ein Team. Jeder war bereit, Initiative zu zeigen.
Ich lernte mehr über Bewegung, Tanz, Bewusstsein, Raum usw.
und zum Schluss wurden aus den einzelnen Dingen ein Ganzes, ein
ganzes System für mich, was mir hilft, mich besser ausdrücken
zu können. Dies hilft mir auch, es anderen zu vermitteln.
Tänzerin/
Gymnastiklehrerin
Dieses Seminar rehabilitierte
meine Freude an der Bewegung und am Tanz. Seit langem habe ich
nicht mehr getanzt, ich habe mir einfach keine Zeit dafür
genommen. Für mich war das sehr traurig, obwohl ich dies
vor dem heutigen Tag gar nicht bemerkt hatte. Ich habe jetzt neue
Pläne und Ziele, dies anzugehen.«
Hausfrau
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Michael Kent
Was das »Musik Verstehen« Seminar
von Duncan Lorien für die Musik, ist der Workshop seiner
Frau Sallee Slagle für die Kreativität der Körperbewegung
und die Grundlagen des Tanzens.
Am Wochenende vom 3. bis zum 5. September kommt
Sallee zum ersten Mal mit ihrem Workshop nach Stuttgart. Sabine
Hinz hat die Organisation übernommen.
Nachstehend ein Portrait in Form eines übersetzten
Interviews (in Auszügen) mit einer Lokalzeitung aus Sallee’s
Heimat Boston. |
Sallee
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Tanz öffnet
für Sallee Slagle die Türen zur Welt |
| Sallee Slagle, die Begründerin
der „Dance Dimensions Studios“ in Swampscott und Nahant
(Nähe Boston/ Massachusetts) durfte unlängst erfahren,
dass Tanz eine universale Sprache ist, als sie von ihrem dreitägigen
Seminar „Increasing Creativity through Movement“ (Steigerung
der Kreativität durch Bewegung) aus Budapest zurückkehrte
[Anm. Kent: Sabine war 2003 dabei, ihr Bericht ab hier].
In Ungarn verhalf sie nicht nur ihren 35 Seminarteilnehmern zu
solchen Fortschritten, dass jeder am Ende des Seminar ein eigenes
Tanz-Stück aufführen konnte, sie war darüber hinaus
auch Ehrengast im Fernsehen bei der ungarischen Version von „Good
Morning America”.
Die Künstlerin lebt in Nahant mit ihrem Mann Duncan Lorien,
der ein begnadeter Musiker ist und Seminare rund um den Globus
abhält.
Sallee gründete vor 12 Jahren in Nahant die »Dance
Dimensions Studios« und vor zwei Jahren ein weiteres Studio
in Swampscott. Die Studios bieten eine weite Palette an Kursen
an, wie Gymnastik, Jazz, Yoga und Stepptanz. Sallee legt ihren
Schwerpunkt auf Ballett und Modern Dance.
Sie sagt: „Ich unterrichte viel Ballett. Es ist eine meiner
Stärken, eines meiner Talente. Tatsächlich war Ballett
meine allererste Liebe! Doch mein Herz und meine Seele habe ich
dem Modern Dance gewidmet. In ihm kann ich meine volle Ausdruckskraft
zur Geltung bringen und künstlerische Vollendung entfalten.”
Kürzlich sprach Sallee über
ihre Erfahrungen in Budapest sowie über ihre bevorstehende
Reise nach Südafrika.
Swampscott Reporter (SR):
Sallee, wann hast Du mit dem Tanzen angefangen?
Sallee Slagle: Ich habe schon als kleines Mädchen
angefangen. Es war einfach das, was Mädchen taten. Wir waren
vier Mädchen in unserer Familie und alle tanzten. Ich war
wohl ungefähr drei, als ich anfing. Wir wohnten damals in
der Nähe einer Tanzschule – und gingen einfach hin.
»Die
Kunstform des Tanzens ist uns im Alltag verloren gegangen.
Eines der Seminarziele ist daher, den Tanz wieder in unser
Leben zu integrieren.« |
Doch dann zogen wir um und ich konnte
über ein Jahr lang nicht mehr tanzen, worüber ich sehr
traurig war. Also ging ich eines Tages zu meiner Mutter und sagte,
dass ich tanzen müsse. Sie brachte mich dann zu dieser Frau,
von der sie hörte, dass sie sehr gut sei. Sie war eine wunderbare
deutsche Frau, die in Österreich studiert hatte und auch
an der Österreichischen Oper war.
Bis zum College war sie mein Mentor. Ich besuchte
dann das Konservatorium in Boston und habe meinen Abschluss dort
gemacht. Seither hatte ich noch andere Mentoren... Ich tanze schon
sehr lange, mein ganzes Leben. Es ist meine Leidenschaft.
SR: Wie kam es zu der Reise nach Budapest? War
es das erste Mal, dass Du dort warst?
Sallee: Ja, es war das erste Mal. Es kamen verschiedene
Dinge zusammen. Mein Mann hält Seminare und reist dabei rund
um die Welt. Bei einem großen Festival in England traf ich
verschiedene Frauen, die Seminare für meinen Mann organisiert
hatten, eine davon nahm an meinem dortigen Workshop teil. Sie
war derart begeistert, dass sie sagte: „Wir würden
es lieben, Dich nach Budapest zu holen, damit Du in Budapest Deinen
Workshop abhalten kannst.” Ich meinte: „Prima, wenn
Du die Vorbereitungen übernimmst, wäre ich sehr glücklich
und würde das Seminar gerne abhalten.“ So haben wir
es gemacht.
SR:
Wie war es in Budapest?
Sallee: Es war eine völlig neue und wundervolle
Erfahrung.
Budapest ist eine sehr schöne Stadt, aber, was ich dort am
meisten liebte, waren die Menschen – sie sind dort so leidenschaftlich.
Es gibt eine Menge Kunst in der Stadt, Du fühlst laufend
diese Ästhetik, die dort vorherrscht.
SR: Welches Ziel hat Dein Seminar?
Slagle: Tanz ist für mich eine Kunstform,
die uns als Alltagskunst verloren gegangen ist – im Gegensatz
beispielsweise zur Musik, die wir täglich hören. Wir
summen, singen, hören Radio. Musik ist stark in unser Leben
integriert. Tanz hingegen ist eine Kunstform, die, wie ich meine,
weniger integriert ist.
Eines der Seminarziele ist also, den Tanz wieder in unser Leben
zu integrieren.
Tanz ist ein „Werkzeug” für die
Menschen, um sich selbst wohler zu fühlen, um souveräner
mit dem Körper umgehen zu können, erste Erfahrungen
mit der Nutzung von Raum zu machen. Menschen brauchen persönlichen
Raum im Kontakt mit anderen Menschen, und es gibt den Raum der
Gruppe bei einer Präsentation bzw. Darbietung. Wir machen
da sehr viele Dinge, behandeln nicht nur ein spezielles Genre.
Man braucht nicht einmal Tänzer zu sein, um daran teilzunehmen.
Im Seminar lassen wir viele ganz verschiedener Tanzrichtungen
einfließen. Aber auch Profis gewinnen ein neues Verständnis
für die Grundlagen, steigern ihre Kreativität, verlieren
die Reste eventueller Befangenheit.
| »Dein
Körper ist ein Werkzeug der Kommunikation, des Ausdrucks
– auch des emotionalen Ausdrucks.« |
SR: Es waren 35 Teilnehmer?
Sallee: Ja, die Anzahl war wunderbar. Die Größe
der Gruppe war wirklich perfekt.
SR: Jetzt wirst Du das Seminar in Südafrika abhalten. Warst
Du jemals in Afrika?
Sallee: Ich war noch niemals zuvor in Südafrika
und bin sehr neugierig auf die Reise.
SR: Aber Du warst schon mehrmals in England?
Sallee: Seit fünf Jahren nehme ich am „European Arts
Festival” teil, wo ich mit der Tanzkoordination zu tun habe.
Ich habe mit Tänzern aus der ganzen Welt gearbeitet, was
wunderschön ist. Der europäische Einfluss ist deutlich
spürbar.
SR: Hast Du schon andere Länder bereist?
Duncan wirft ein: Sie folgt ihrem Mann rund um
die Welt.
Sallee: Er würde es mögen, wenn ich ihm rund um die
Welt folgen würde. Er reist eine Menge, aber ich habe hier
meine Tanzstudios, und das hält mich mehr auf dem Boden.
Ich habe selbst verschiedenen Festivals und Veranstaltungen an
verschiedenen Orten abgehalten, hatte einmal ein Gastspiel auf
einem Kreuzfahrtschiff, nahm an einer internationalen Künstlertagung
teil. Auch dies war eine interessante Erfahrung.
SR: Erzähl' uns etwas mehr über den
Aufbau des Seminars, das Du in Budapest abgehalten hast.
Sallee: Einerseits beleuchten wir die verschiedenen
Stilrichtungen und die Teilnehmer bewegen sich in diesen Stilrichtungen,
um Erfahrungen damit zu gewinnen. Das bildet ein Fundament.
Dann behandeln wir, wie man Raum, Form und Gestaltung
gezielt verwendet. Dein Körper ist ein Werkzeug der Kommunikation,
ein Werkzeug des Ausdrucks – auch des emotionalen Ausdrucks.
Man lernt zudem, wie Raum auf verschiedene Art
benutzt werden kann – von Einzelperson wie auch von Gruppen.
Weitere Abschnitte behandeln, wie man mit Energie
umgeht, wie man den Fluss der Energie mit Hilfe des Körpers,
mit Hilfe von Bewegung steuern kann bzw. wie durch den Körper
verschiedene Arten fließender Energie zum Ausdruck kommen.
Es ist ein breites und umfassendes Spektrum, das äußerst
vielfältige Verwendung findet. Ganz unterschiedliche Menschen
waren anwesend und haben ganz verschiedenartige Vorteile daraus
gewonnen.
| Sallee’s
Seminar behandelt auch die Fragen:
»Was ist Kreativität?” – „Was
ist Inspiration?” |
SR: Wie hört das Seminar auf?
Sallee: Höhepunkt und Ende des Workshops
bestehen darin, dass kleine Gruppen gebildet werden, die jeweils
ein eigenes Stück aufführen. Nachdem im Seminar zuvor
alles durchgenommen wurde – Energie, Raum, Körper,
Struktur, Form, Bewegung, Energiefluss, Wegführung, Bahnen,
emotionale Ausstrahlung usw. – bringen wir am Ende alles
zusammen.
Wir behandeln Kreativität. Was ist Kreativität? Wie
vermittelt man, was man sagen möchte? Was macht man mit einer
Inspiration? Was ist eine Inspiration? Am Ende sagen wir dann:
„So, jetzt hast du all diese Werkzeuge, also lass' uns etwas
kreieren!“ Die Teilnehmer bilden dann Gruppen, die dann
zuerst einmal entscheiden, was sie darstellen wollen. Das für
sich ist schon ein interessanter Prozess. Die Zusammenarbeit hat
prima funktioniert, alle haben als Gruppe etwas geschaffen und
erarbeitet, und ich war ehrlich tief berührt, was dabei entwickelt
wurde. Wie wir dann zum Schluss alle da saßen und jeder
dem anderen bei seiner Darbietung zuschaute, war jeder innerlich
komplett dabei! Kein einziger war mehr befangen.
Sie haben alle verstanden, wie man rein durch
eine Kunstform kommuniziert, ohne Schauspielerei oder verbalen
Ausdruck.
Wir haben auch eine Menge über das Abstrakte
in der Kunst gesprochen bzw. wie man damit eine Wirkung erzielt,
ohne dass es nötig ist, etwas zu sagen – ähnlich
einem Photographen oder einem impressionistischen Bild, das eine
Vorstellung oder eine bestimmte Stimmung zum Ausdruck bringt,
jedoch keine exakte Kommunikation. Tanz geht stark in diese Richtung.
Dass jemand den Punkt überschreitet, z.B.
Traurigkeit nur mit Mienen oder Gestik zum Ausdruck bringen zu
können, dass also jenseits von Schauspielkunst,
Gefühle und tiefe Empfindungen in Menschen hervorrufen und
die Zuschauer tief berühren kann, das ist es, was das Seminarende
so wundervoll macht. Jeder einzelne war dazu in der Lage.
Sie waren einfach wunderbar! |
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| Sabines
Seite |
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| »Incresing creativity
through movement« nennt Sallee Slagle, Frau von Duncan Lorian,
ihren Workshop. Zu deutsch würde man wohl am ehesten »Steigerung
der Kreativität durch Bewegung« sagen.
Sallee tanzt seit ihrem dritten Lebensjahr, und seit nunmehr
20 Jahren lehrt sie Tanz und Darbietung.
Sallee Slagle im
Gespräch |
Sie tritt nicht nur selbst bei zahlreichen Konzerten und
Festivals auf, Sallee unterrichtet nicht nur Schüler
in ihren beiden Tanz-Schulen in Boston, sie gibt während
der Schulferien auch Seminare in Europa, um die Kunst des
Tanzens an möglichst viele Menschen weiter zu geben.
So bin ich dann Anfang August nach Budapest gereist, um
eben an jenem Workshop teilzunehmen.
Ich selbst hatte eigentlich mehr die Vorstellung von einem
Seminar und wurde innerhalb der ersten halben Stunde eines
Besseren belehrt: |
Harte Arbeit mit bzw. am Körper stand auf dem Programm.
Aufwärmübungen, Dehnungen, um so richtig in Schwung
zu kommen. Also kein „Zuhör’- und „Rumsitz”-Seminar”,
kein gemütliches Hotel, sondern wir schwitzten statt dessen
in einer Turnhalle. Um Dinge zu besprechen, wurde auf den Fußboden
gesessen. Die Kleidung der Anwesenden war sportlich, locker, teils
Trainingsanzüge.
Die zweieinhalb Tage mit Sallee sind Tage voller Sport, Bewegung
und Dehnung des Körpers. Muskeln, von denen man vorher nicht
wusste, dass sie existieren, werden benutzt und sind plötzlich
spürbar. Ein Teilnehmer hat dies sehr schön beschrieben:
„Dieser Workshop rehabilitierte ein super Gefühl, meinen
Körper völlig zu kontrollieren. Ich fühle eine
Erneuerung von Bewegung, mit der ich arbeiten kann, und ich bin
in der Lage, meinen Körper in eine bessere Form zu bringen.”
Jeder von uns hatte bestimmt seine eigene Vorstellung und seinen
eigenen Beweggrund, um an dem Workshop teilzunehmen, vielleicht
nur, um einen Schlüssel ins Schlüsselloch zu setzten,
den Einstieg ins Tanzen zu finden.
Das Seminar stellt kein klassisches Tanzseminar im eigentlichen
dar, sondern vermittelt dem Teilnehmer viel eher die elementaren
Dinge wie Kommunikation mit dem Körper Umgang mit Raum, das
Verhältnis des Körpers zum Raum, und was man mit dem
Raum um einen herum anstellen bzw. nicht anstellen kann.
Man steht z.
B. nicht mehr fragend oder nutzlos rum, sonder man ist jetzt
in der Lage, seinen Raum mittels Bewegung zu gestalten.
Man bekommt Werkzeuge an die Hand, um sich durch den Körper
auszudrücken, die man durchaus auch im Alltag umsetzen
kann.
Ich selbst wollte eigentlich nur etwas mehr
über das Tanzen erfahren, bin aber etwas in die Grundkenntnisse
von Ballett, Jazz, Modern und anderen Stilrichtungen eingeführt
worden. Dass Tanz bzw. Darstellung nicht derart komplex
sind, wie man vielleicht meinen könnte, wird Schritt
für Schritt vermittelt – und die Übungen,
die man zum Teil mit Partner oder in der Gruppe durchführt,
machen irre Spaß. |
oben: „Skulpturen”
bei der Entstehung,
(Alle Fotos von Sabine Hinz) |
Wer schon am »Musik Verstehen Seminar«
von Duncan teilgenommen hat, weiß, wie er sein Seminar aufgebaut
hat. Sallee gestaltet ihres in vergleichbaren Schritten. Grundlegende
Begriffe wie Kunst, Tanz etc. werden von vorn herein erklärt
und in die Praxis umgesetzt, jeder Schritt, den man theoretisch
erlernt, wird unmittelbar geübt.

Gruppendarbietung einer
Szene mit Liebe, Hass und Intrige
Aus den einzelnen Personen, die an dem Seminar
teilnahmen, sind kleine Gruppen entstanden, die zum Abschluss
jeweils eine Darbietung von ca. zwei Minuten vortrugen. Es war
faszinierend, die Veränderungen bei jedem zu sehen –
mehr Selbstvertrauen, Bestimmtheit, Muse, Eleganz waren die augenscheinlichsten
Merkmale der Veränderung. Es wurden „Skulpturen”
aus einer Person, zwei bis hin zu einer Gruppe von acht Personen
gebildet – und die Aufgabe bestand darin, dass wirklich
ein ästhetisches Gebilde entsteht, und die Dinge, die man
gelernt hat, zu sehen sein sollen.
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So manch' einer hat sein
Lampenfieber, um vor Gruppen aufzutreten, verloren oder war
nach dem Workshop jetzt einfach in der Lage, mit seinem
Körper das auszu-drücken, was er ausdrücken
wollte, bzw. konnte seinen Körper so bewegen, wie er
es wünschte. |
| Wie es ein Teilnehmer sagte:
„Nun sehe ich die Möglichkeit, mit meinem Körper
zu kreieren!” und: „Sallee erklärte und zeigte
mir, wie einfach die Dinge sind, von denen ich früher
dachte, sie seien kompliziert.” |
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Für mich hatte der Workshop noch einen prima
Nebeneffekt: während der zweieinhalb Tage habe ich
ca. 2 kg abgenommen. |

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Alles in allem
ist es eine sehr schöne Erfahrung gewesen, und ich stelle
fast täglich fest, dass ich immer wieder Teile des Seminars
verwende – nicht nur auf den Tanz beschränkt.
Für Sommer 2004 ist es geplant, dass Sallee ihren Workshop
in Stuttgart abhält. |
Zum Abschluss noch ein Zitat eines Absolventen:
„Dieser Workshop belebte meine Liebe zum Tanz erneut.”

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